Die GEW Hamburg begrüßt die Aktualisierung des Sozialindex als wichtigen Schritt zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Richtig ist: Schulen in herausfordernder Lage müssen gezielt gestärkt werden. Das entspricht auch unserer Position „Ja zum Startchancenprogramm – Nachbesserungen bei der Finanzierung!”. Bund und Länder müssen jedoch dauerhaft und angemessen finanzieren, statt Mittel zu verschieben oder zeitlich zu befristen.
Kritisch sehen wir, dass die ReBBZ und die Sonderschulen weiterhin ausgespart bleiben. Gerade dort arbeiten Kolleg*innen unter besonders schwierigen Bedingungen. ReBBZ sind gewissermaßen der Robin Hood der Schulrealität – sie kümmern sich um die größten Herausforderungen, bekommen aber nicht die entsprechenden Mittel. Wer gerechte Startchancen ernst nimmt, darf diese Bereiche nicht außen vor lassen. Wir erwarten, dass die Behörde hier nachsteuert und die Förderung konsequent auf alle betroffenen Schulformen ausweitet.
Du willst eintreten? Herzlich willkommen!
Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de
