Die Veröffentlichung der Arbeitszeit- und Belastungsstudie der Universität Göttingen hat in Hamburg und bundesweit breite mediale Aufmerksamkeit erzeugt. Zahlreiche Medien griffen die zentralen Ergebnisse auf, wonach Hamburgs Lehrkräfte regelmäßig weit über die vorgesehene Arbeitszeit hinaus arbeiten.
So berichteten unter anderem die taz (30.9., S. 26) unter der Überschrift „Hamburger Lehrkräfte arbeiten mehr als vorgesehen“, die Hamburger Morgenpost mit „Neue Studie: So viel arbeiten Lehrer in Hamburg wirklich“, das Hamburger Abendblatt auf Seite 1 und 8 mit „Neue Studie: So viel arbeiten Hamburger Lehrer wirklich“ und dem Hinweis, dass allein in der Sekundarstufe II die 10.000 Pädagog*innen im Schnitt pro Jahr auf 625.000 Überstunden kommen, das NDR Hamburg Journal sowie NDR 90,3 mit „Hamburgs Lehrkräfte arbeiten laut Studie mehr als vorgesehen“, die ZEIT mit „Studie: Hamburger Lehrkräfte arbeiten mehr als vorgesehen“ sowie Sat.1 Regional Hamburg und Schleswig-Holstein.
Die breite Resonanz zeigt, wie sehr das Thema auf Interesse stößt und wie dringlich Lösungen sind. Die GEW Hamburg fordert die Schulbehörde auf, die Ergebnisse ernst zu nehmen und endlich konkrete Maßnahmen zur Entlastung der Lehrkräfte zu ergreifen – damit gute Bildung nicht länger auf Kosten der Gesundheit der Pädagog*innen geht.
Bild: https://www.ndr.de

