Zum Schuljahresbeginn erhalten die Sonderschulen eine verbesserte Ganztagszuweisung in Höhe von insgesamt 23,3 Lehrkräftestellen, die auch für andere Professionen eingesetzt werden können. Damit reagiert die Schulbehörde auf die seit Jahren bestehende Überlastung der Sonderschulen, die sich unter anderem in besonders hohen Krankheitsständen zeigt. Die GEW hat in ihren regelmäßigen Gesprächen immer wieder auf die unzureichende Ausstattung hingewiesen und begrüßt diesen ersten Schritt ausdrücklich als Bewegung in die richtige Richtung.
Gleichzeitig wird die Schulsozialarbeit schrittweise flächendeckend ausgebaut: Alle Gymnasien und Stadtteilschulen sowie Grundschulen mit Sozialindex 1 und 2 erhalten nun Stellen für Schulsozialarbeit. In weiteren Schritten sollen auch die Sonderschulen, die ReBBZ und die weiteren Grundschulen ausgestattet werden. Die GEW hat sich seit Langem dafür eingesetzt, dass Schulsozialarbeit an allen Schulen eingeführt wird, gerade auch an den REBBZ und den Sonderschulen, und begrüßt, dass diese Forderung nun endlich umgesetzt werden soll. Wir werden die BSFB hier beim Wort nehmen!
Entscheidend ist für die GEW jedoch, dass die zusätzlichen Stellen tatsächlich in der Schulsozialarbeit ankommen und nicht im Unterrichtsalltag untergehen. Klar ist für uns auch: Schulsozialarbeit darf nicht für Betreuung oder Vertretung im Krankheitsfall von Lehrkräften missbraucht werden. Hier wird die GEW der BSFB sehr genau auf die Finger schauen.
Beide Entwicklungen machen deutlich: Beharrliches Engagement zahlt sich aus. Die GEW und viele aktive Kolleg*innen haben mit ihrem Einsatz dazu beigetragen, diese Verbesserungen zu erreichen, und wir bleiben weiter dran!
Du willst eintreten? Herzlich willkommen!
Foto: StartupStockPhotos auf Pixabay

