Meldungen nach Thema
Die GEW Hamburg weist die Darstellung der Schulbehörde zu den geplanten Änderungen bei der Schulbegleitung entschieden zurück. Was die Behörde als „Weiterentwicklung“ und „passgenauere Unterstützung“ bezeichnet, bestätigt aus Sicht der GEW zentrale Kritikpunkte: Individuelle und qualifizierte Schulbegleitung droht künftig stärker durch Pool- und Kombinationslösungen ersetzt zu werden.
Im Februar 2026 hat das Bundesinnenministerium, entgegen der Koalitionsvereinbarung von 2025, einseitig einen Zulassungsstopp für Sprach- und Integrationskurse verhängt. Dieser betrifft Asylbewerber*innen, Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, EU-Bürger*innen und Menschen, die mit einer Duldung in Deutschland leben.
Wir stehen zusammen – gegen Sozialabbau, gegen Spaltung und gegen Angriffe auf Beschäftigte. Wir stehen zusammen für einen starken Sozialstaat, für gute Arbeit, für Demokratie, für eine offene Gesellschaft und für eine gerechte Zukunft für alle. Wir rufen auf zur Kundgebung des DGB in der Hamburger Innenstadt: Freitag, 3. Juli, 15:30 Uhr, Speersort (zwischen Hauptkirche St. Petri und Domstraße).
Der Aufruf findet sich im Anhang.
Das Bündnis für zukunftsfähige Schulen sieht die von der Schulbehörde angekündigten Veränderungen bei der Schulbegleitung mit großer Sorge. Aus Sicht des Bündnisses besteht die Gefahr, dass notwendige Unterstützungsleistungen für Schüler*innen mit Behinderungen, sonderpädagogischem Förderbedarf oder komplexem Unterstützungsbedarf künftig nicht mehr in ausreichendem Maß, nicht mehr rechtzeitig oder nicht mehr bedarfsgerecht zur Verfügung stehen.
Die Ankündigung des Senats, die Arbeitszeit der Beamt*innen auf 41 Stunden pro Woche anzuheben, stößt bei der GEW Hamburg auf scharfe Kritik.
Schon heute leisten viele Lehrkräfte erhebliche Mehrarbeit. Die Belastungen durch Lehrkräftemangel, Inklusion, Ganztag, Digitalisierung und steigende pädagogische Anforderungen sind an den Schulen täglich spürbar. Wer unter diesen Bedingungen die Arbeitszeit erhöht, verschärft die Probleme statt sie zu lösen.
Kinder und Jugendliche erleben eine Welt voller Krisen und werden unsicher. Die digitale Vortragsreihe "Zuversicht statt Krisenmodus. Wie Literatur stärken kann" der AJuM der GEW fragt nach literarischen Gegenentwürfen.
Die Temperaturen steigen – und mit ihnen die Frage nach dem Hitzefrei. Viele Eltern, Schüler*innen und Beschäftigte fragen sich: Gibt es dafür feste Regeln?
Die kurze Antwort: Nein. In Hamburg gibt es keinen automatischen Anspruch auf Hitzefrei und keine festgelegte Temperaturgrenze, ab der der Unterricht ausfallen muss.
„Demokratiebildung findet in den Schulen zu spät, zu wenig und vor allem kaum auf den Unterricht und die Schule selbst bezogen statt. Wenn rund die Hälfte der Lehrkräfte sagt, dass an ihrer Schule mehr für Demokratiebildung getan werden sollte und fast drei Viertel als Haupthindernis hierfür die fehlende Zeit nennen, lautet das Gebot der Stunde: ‚mehr Zeit für Demokratie‘“, sagte Anja Bensinger-Stolze, Vorstandsmitglied Schule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die Ergebnisse des heute vorgestellten Deutschen Schulbarometers der Robert Bosch Stiftung.
Die GEW Hamburg zeigt sich besorgt über die angekündigte Schließung der Kita Company Kids in der HafenCity. Die Entwicklung steht exemplarisch für die zunehmenden Probleme vieler Kita-Träger in Hamburg und macht deutlich, dass das bestehende Finanzierungssystem an seine Grenzen stößt.
Die GEW Hamburg sieht die von der Schulbehörde angekündigten Veränderungen bei der Schulbegleitung mit großer Sorge. Nach Einschätzung der Bildungsgewerkschaft verbergen sich hinter den angekündigten „Anpassungen“ erhebliche Einschränkungen bei den Unterstützungsleistungen für Schüler*innen mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf.











