GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
Foto mit GEW-Logo

Mahnwachen, Infokrieger, Reichsbürger, Putinfans, Chemtrails, Verschwörungsideologien

Geschrieben von: 
Webredaktion
Zeichen einer neuen Bewegung?
Reihe Extreme Rechte

Mittwoch, 25. März 2015 - 19:00 bis 21:00 im Curio-Haus, Raum A
 

Früher als Randerscheinung und Spinnerei abgetan, wurde in jüngster Vergangenheit die Reichbürger-Szene, unter anderem aufgrund prominenter Beteiligung durch Xavier Naidoo, in größerer Öffentlichkeit diskutiert. Neben diesen gibt es weitere Gruppierungen und Phänomene, die verstärkt seit Anfang 2014 zu verschiedenen Anlässen gemeinsame Nenner entwickeln und darüber politisch in Aktion treten. Der Titel ist dabei nur eine unvollständige Aufzählung von Ansichten und Ideologien, die sich bis tief in die Mitte der Gesellschaft bewegen. Die sog. Mahnwachenbewegung und der Friedenswinter geben beredt und umstritten Zeugnis davon.

Verschwörungsideologische Positionen, antisemitische Argumentationsmuster, esoterisch-heilserwartende Perspektiven, verkürzte Kapitalismus- und Systemkritik stehen oft als Vorwürfe im Mittelpunkt der Kritik. Besondere Bedeutung erhalten diese Szenen insbesondere in tagespolitischen Auseinandersetzungen um die Ukraine und Russland, die geplanten Freihandelsabkommen oder den Nahost-Konflikt.

In dieser Veranstaltung wollen wir nach den verbindenden und widerstreitenden Elementen der genannten Phänomene fragen. Wir wollen Ursachen und Zusammenhänge diskutieren und mögliche Strategien des Umgangs mit diesen erkunden. Dafür haben wir Gäste eingeladen, die zunächst neue Entwicklungen und Perspektiven vorstellen, sich aber auch mit den Teilnehmenden über mögliche Gegenstrategien austauschen wollen.

 

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung | Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg | Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.