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GEW zum AfD-Portal zur Denunzierung engagierter Lehrkräfte

Geschrieben von: 
Presseredaktion
„Zwei Monate heiße Luft – nicht ein Verstoß wurde gemeldet“

Das AfD-Portal zur Denunzierung engagierter Lehrkräfte ist seit zwei Monaten freigeschaltet. Seitdem verkündet die AfD, dass ihr viele Berichte zugeleitet würden und sie diese als angebliche Verstöße gegen das Neutralitätsgebot an die Behörde weiterleiten wolle. Gemeldet hat sie bisher – nichts.

„Dieser Sachverhalt zeigt, dass die AfD zwar viel heiße Luft verbreitet, ihre vermuteten Verstöße aber gar nicht stattfinden. Ihre Behauptung, Schülerinnen und Schüler würden einseitig beeinflusst, hat sie nun selber widerlegt. Ihre Versuche, Lehrkräfte einzuschüchtern und Schülerinnen und Schüler zu instrumentalisieren, wurden und werden von diesen erfreulich deutlich zurückgewiesen. So haben sich die SchülerInnen- und die Lehrerkammer gegen das Portal ausgesprochen, und viele Kollegien haben sich auch öffentlich gegen das Portal positioniert“, kommentiert Fredrik Dehnerdt, stellvertretender Vorsitzender der GEW Hamburg.

Für den 3. Dezember rufen Lehrerkammer, SchülerInnenkammer, GEW und DGB zu einer Demo gegen Rechtspopulismus und gegen die Angriffe auf die politische Bildung an Schulen auf. Weitere Infos finden sich unter https://www.gew-hamburg.de/themen/aktionen-und-kampagnen/infoveranstaltung-und-demonstration-am-montag-3122018

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