Warum und wie Hamburg seine Lehramtsausbildung grundlegend weiterentwickeln muss: Unser Antrag [der mit breiter Mehrheit beschlossen wurde] zum GEW-Gewerkschaftstag fordert mehr Praxisnähe, weniger Belastung und einen systemischen Blick auf Schule.
Der Vorbereitungsdienst ist die entscheidende Scharnierstelle zwischen Studium und Beruf. Er soll angehende Lehrkräfte auf eine der anspruchsvollsten und gesellschaftlich bedeutsamsten Tätigkeiten vorbereiten, die unser Bildungssystem kennt. Und doch klafft zwischen diesem Anspruch und der gelebten Realität vieler Lehrer*innen im Vorbereitungsdienst, kurz: LiV, eine Lücke, die wir als GEW nicht länger hinnehmen wollen. Ein Antrag zum diesjährigen Gewerkschaftstag bündelt konkrete Forderungen in drei zentralen Handlungsfeldern: schulformspezifische Ausrichtung und Diversität, der Abbau organisatorischer und finanzieller Belastungen sowie ein systemischer Blick auf die Institution Schule. Es geht um nicht weniger als die Frage, welche Lehrkräfte wir ausbilden wollen und ob unser System dazu wirklich in der Lage ist.
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Jessica Flecks ist Lehrkraft im Vorbereitungsdienst (LiV) an der Winterhuder Reformschule und stellvertretende Vorsitzende der Lehrer*innenkammer. Sami Franke ist LiV an einer Stadtteilschule.
Der vollständige Artikel findet sich in der hlz, Ausgabe Juli–September 2026 , S. 17 f.
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