GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
Foto mit GEW-Logo
Start » Themen » GEW

Mehr Geld auf dem Konto dank jahrelangem GEW-Einsatz

Geschrieben von: 
Webredaktion
Thema: 
GEW
„GEWerkschaft lohnt sich!“
GEW Thüringen-Teaser-Twitter

Zum nun begonnenen Schuljahr hebt Hamburg die Gehälter für rund 3.400 Lehrkräfte an Grundschulen und in der Sekundarstufe I an Stadtteilschulen in einem ersten Schritt an, um sie bis zum Schuljahr 2023/24 schrittweise mit den Lehrkräften an Gymnasien, Sonderschulen und Berufsschulen gleichzustellen. Bisher verdienten Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen und in der Sekundarstufe I an Stadtteilschulen weniger als ihre Kolleginnen und Kollegen. Ohne den jahrelangen Kampf der GEW und ihrer Mitglieder wäre dieser große Erfolg nicht möglich gewesen.

Jahrelang setzte sich die GEW für eine gleiche Bezahlung der Lehrämter ein und hat im Rahmen der Kampagne „JA13 – gleiche Bezahlung für alle!“ vielfältige Aktivitäten durchgeführt, um dieses Ziel zu erreichen. Dazu gehörten öffentliche Veranstaltungen, verschiedene Aktivitäten an den Schulen, wie z. B. eine Postkarten- und eine Fotoaktion, eine Kundgebung vor dem Rathaus sowie viele Gespräche mit den verantwortlichen Politiker*innen und darüber hinaus. In einem juristischen Gutachten im Auftrag der GEW wurde die Besoldung von Grundschullehrkräften nach A12 zudem als mittelbare Geschlechterdiskriminierung festgestellt, was unsere politische Forderung bekräftigte.

In Hamburg wurde im vergangenen Jahr auf beständigen Druck der GEW hin endlich ein Gesetzentwurf zur Verbesserung der Besoldung für Lehrkräfte der KMK-Typen 1 – 3 in der Bürgerschaft beschlossen. Er sieht vor, dass die Eingangsbesoldung aller Grund- und Mittelstufenkolleg*innen (KMK-Typen 1-3) in drei Schritten, beginnend mit dem 01.08.2021, ab dem 1.8.2023 die A13 sein wird. Den Kolleg*innen werden zunächst Zulagen von 150 €, in 2022 von 300 € gezahlt, bis in 2023 die vollständige Gleichstellung umgesetzt ist. Bei tarifbeschäftigten Lehrkräften wird analog verfahren. Beförderungs- und Funktionsämter werden ebenfalls entsprechend angepasst. Damit ist ein Grundsatz gewerkschaftlicher Politik erfüllt – gleiches Geld für gleichwertige Arbeit bei gleicher Ausbildung! Es ist hocherfreulich, dass sich unser unermüdlicher Einsatz nun auf das Konto auszahlt!