Die GEW unterstützt die die Petition „Keine Sparmaßnahmen zulasten der Hamburger Schulkinder!“.
Aus der Petition:
Die GEW unterstützt die die Petition „Keine Sparmaßnahmen zulasten der Hamburger Schulkinder!“.
Aus der Petition:
Die neue hlz ist da! Mit unserem Schwerpunkt ›Delulu is the solulu?‹ sagen wir »Nein!« zum Generalangriff auf Bildung, Soziales, unsere Zeit und Gesundheit! Wir sagen »Ja!« zu Protest und Streik – für Schulbegleitung und Ganztag, Arbeitszeitverkürzung und ausfinanzierte Hochschulen, für gesicherte Kinder- und Jugendhilfe, und eh: für gute Arbeits- und Lernbedingungen für alle!
Anlässlich der für heute geplanten Verabschiedung des Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetzes in der Hamburgischen Bürgerschaft übt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Hamburg scharfe Kritik am Gesetzespaket des Senats. Trotz monatelanger Proteste und des klaren Widerstands der Gewerkschaften hält Rot-Grün an drastischen Sparmaßnahmen im öffentlichen Dienst fest.
Unsere Referentin für Kinder- und Jugendhilfe, Varsenik Vardanyan, hielt bei der Betriebsversammlung der Elbkinder eine Rede, die wir gerne wiedergeben.
Liebe Kolleg*innen,
die Situation in den Kitas bleibt angespannt, trotz sinkender Geburtenzahlen. Personalmangel, steigende Anforderungen und eine hohe Arbeitsbelastung gehören für viele pädagogische Fachkräfte und Leitungskräfte zum Alltag.
Auch in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit streicht der Senat. Im Juni warnte der Verband der Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg e. V. (VKJH), dass durch die fehlende Finanzierungszusage des Senats Trägerschaften aufgegeben werden müssen. »Betroffen wären nicht nur die eigenen Einrichtungen des Verbandes, sondern zahlreiche Träger, Fachkräfte und Netzwerke der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in der gesamten Stadt«, hieß es in der Pressemitteilung. Wir haben mit Vera Koritensky und Esther Brandt vom VKJH über diese prekäre Situation und ihre Arbeit gesprochen.
Am Mittwoch, den 14. Oktober 2026, kommt die Hamburgische Bürgerschaft ab 13:30 Uhr zu ihrer Sitzung zusammen, um über das geplante Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz abzustimmen. Trotz des breiten Widerstands der Gewerkschaften hält der Senat an weitreichenden Verschlechterungen für die Beschäftigten fest.
Der DGB Hamburg ruft alle Beschäftigten, Beamt*innen sowie Versorgungsempfänger*innen dazu auf, vor der parlamentarischen Entscheidung Präsenz zu zeigen und ein klares Zeichen zu setzen.
Unsere zentralen Kritikpunkte:
Hamburg macht den Besuch einer Gedenkstätte zur Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus für Schüler*innen verbindlich. Die GEW Hamburg begrüßt diesen Schritt – entscheidend ist aus unserer Sicht jedoch, dass der Besuch pädagogisch gut vor- und nachbereitet wird.
Im Zuge der Sparmaßnahmen kommt es ab dem Schuljahr 2027/28 zu einer Erhöhung der Basisfrequenzen. Die Folien im Anhang und ein Begleittext (unten) zeigen sehr anschaulich, dass die geplante Erhöhung der Basisfrequenzen ab dem Schuljahr 2027/28 nicht einfach nur eine rechnerische Veränderung ist, sondern zu einer realen Kürzung der Personalressourcen an den Schulen führt.
Was ändert sich ab 2027/28?
Hamburgs Schulen stehen unter Druck. Während die Anforderungen an Schule und die Beschäftigten wachsen, setzt der Senat auf Einsparungen und Mehrbelastung. Die Folgen sind an vielen Stellen spürbar: bei der Schulbegleitung, im Ganztag, bei der Personalausstattung und bei den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.
Am 13. November 2026 ist die Journalistin und Autorin Susanne Matthiessen bei der GEW Hamburg zu Gast. Ab 18 Uhr liest sie aus ihrem aktuellen Roman „Lass uns noch mal los“ – einem feministischen, komischen und zugleich politischen Buch über Frauen, die sich mit den Zumutungen des Älterwerdens, steigenden Mieten und bedrohten Freiräumen nicht einfach abfinden wollen.
Nach dem Senatsempfang für neu vereidigte Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Teilnehmende der Anpassungsqualifizierung am 10. August 2026 kam es in den sozialen Medien zu massiven rassistischen, antisemitischen und weiteren menschenfeindlichen Hasskommentaren gegen Personen, die auf den veröffentlichten Fotos der Veranstaltung zu sehen waren. Mehr als hundert solcher Kommentare wurden auf den Social-Media-Kanälen der Schulbehörde gepostet; schließlich wurden die Fotos von den Plattformen entfernt.
Wir danken der VVN-BdA Hamburg für die Zweitverwertung dieses Artikels!