Seit den Corona-Protesten sind auch in Hamburg neue politische Bündnisse entstanden. Teile der Friedensbewegung, verschwörungsideologische Milieus, autoritäre Akteure und extrem rechte Netzwerke treten zunehmend gemeinsam auf, mobilisieren zu denselben Veranstaltungen und teilen zentrale Feindbilder. Handelt es sich dabei um punktuelle Kooperationen – oder ist ein neues Bündnismilieu entstanden, das ideologische Grenzen bewusst überschreitet?
Meldungen nach Thema
Am 7. Mai 2026 demonstrierten Erzieher*innen, Lehrkräfte, Fachschüler*innen, Eltern und Kinder mit einer Menschenkette gegen die geplante Schließung der vier Hamburger Praxisausbildungsstätten (PAS). Varsenik Vardanyan hat mit Nicole Stellbrink gesprochen, die diese Protestaktion organisiert hat.
Das Interview findet sich in der hlz, Ausgabe Juli–September 2026, S. 52 f.
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Der 1. September erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkriegs und ist seit vielen Jahrzehnten ein Tag des Gedenkens und der Mahnung. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) nutzt den Antikriegstag 2026, um ein deutliches Zeichen für Frieden, Völkerverständigung und soziale Gerechtigkeit zu setzen. Unter dem Motto „Friedensfähig statt kriegstüchtig!“ fordert der DGB eine Politik, die auf Diplomatie, zivile Konfliktlösung und internationale Zusammenarbeit setzt, anstatt auf militärische Eskalation.
Der Tarifvertrag zur Hamburg-Zulage wurde unterzeichnet. Damit tritt die Regelung zum 1. August 2026 in Kraft.
Die Auszahlung der Hamburg-Zulage erfolgt für die anspruchsberechtigten tariflich Beschäftigten mit den August-Bezügen. Gleichzeitig werden die Ansprüche rückwirkend zum 1. Februar 2026 ausgezahlt.
Wir laden euch sehr herzlich ein zur GEW-Tagung
ZEIT FÜR DEMOKRATIE! SELBSTWIRKSAMKEIT, TEILHABE UND DEMOKRATIE AN SCHULEN VERWIRKLICHEN. FÜR ALLE.
am Freitag, 04. September 2026, 11 – 16 Uhr, Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg
Mit der angekündigten Erhöhung der Arbeitszeit für Beamt*innen hat der Senat bereits deutlich gemacht, wohin die Reise geht. Nun liegen die Schreiben der Schulbehörde an die Schulleitungen vor. Sie zeigen: Die Arbeitszeiterhöhung ist nur ein Teil eines umfassenden Kürzungspakets. Hinter Begriffen wie „Wirkungsorientierung“ und „gezielter Ressourceneinsatz“ verbergen sich Maßnahmen, die die Arbeitsbedingungen an Hamburgs Schulen weiter verschlechtern.
Liebe Kolleg*innen aus den schulischen Personalräten,
die GEW Hamburg lädt Euch herzlich ein zu
schulischen Personalratskonferenz
7. September 2026, 14-17 Uhr
Curiohaus, Großer Saal
Bei der Konferenz werden wir euch gemeinsam mit der GEW-Fraktion im Gesamtpersonalrat über die wichtigsten aktuellen Mitbestimmungsthemen an Schulen informieren und eure Fragen dazu beantworten.
Mehr als 4.000 Menschen haben am 3. Juli in der Hamburger Innenstadt gegen Sozialabbau, gegen gesellschaftliche Spaltung und gegen Angriffe auf Beschäftigte durch die Reformpolitik der Bundesregierung protestiert. Sie folgten dem Aufruf des DGB Hamburg und eines breiten Bündnisses zivilgesellschaftlicher Organisationen unter dem Motto: „Nein zum sozialen Kahlschlag – Sozialstaatsretter*innen stehen zusammen!“
Die GEW Hamburg kritisiert die vom Hamburger Senat angekündigte Reform des Kita-Gutscheinsystems scharf. Was als Modernisierung verkauft wird, bedeutet für viele Familien vor allem höhere Elternbeiträge – ohne dass erkennbar ist, wie Kinder, Kitas oder Beschäftigte davon profitieren.
GEW zur geplanten Änderung der Ganztagszuweisungen für GTS-Grundschulen
Die GEW Hamburg betrachtet die geplante Änderung der Ganztagszuweisungen für Grundschulen mit großer Sorge. Nach den Planungen der Schulbehörde sollen die Ganztagszuweisungen aufwachsend ab dem Schuljahr 2027/28 künftig zu 77 Prozent über Erzieher:innenstellen und zu 23 Prozent über Honorarmittel erfolgen. Zunächst sollen die Vorschulklassen sowie die Jahrgänge 1 und 2 zum 1. August 2027 umgestellt werden, die Jahrgänge 3 und 4 folgen ein Jahr später.












