Die „Klopfzeichen aus dem Apparat“ von Peter Glotz liegen nun schon ein paar Jahre zurück. Hintergrund waren Auseinandersetzungen in den 1980ern um die Transparenz und demokratische Zugänglichkeit von Parteien und staatlichen Institutionen in der BRD. Der aktuelle Konflikt um die geplante Schließung der Praxisausbildungsstätten (PAS) an den Fachschulen für Sozialpädagogik (FSP) zeigt, dass weiterhin viel Luft nach oben ist. Zeit für einige Klopfzeichen an den Apparat von der Betriebsgruppe der FSP2 Altona: […]
Meldungen nach Thema
Während viele DGB-Gewerkschaften weiterhin Mitglieder verlieren, setzt die GEW ihren Wachstumskurs fort – auch in Hamburg. Die aktuellen Zahlen zeigen: Gewerkschaftliche Organisierung im Bildungsbereich bleibt stabil und gewinnt an Bedeutung.
DGB unter Druck – GEW im Plus
Die neue hlz ist da, in neuem Format und neuer Gestaltung, mit großartigen Illustrationen von Meikey To und Antonia Kühn! Mit dem Schwerpunkt »Stadtbild« gedenken wir der Opfer rechter und rassistischer Gewalt, erinnern an Ramazan Avcı, Süleyman Taşköprü und die Ermordeten und Verletzten des Brandanschlags auf die Lübecker Hafenstraße 52. Außerdem: Beiträge zu Dobrindts Desintegrationspolitik und zur Pflegereform, ein Aufruf der Betriebsgruppe der FSP2 Altona zur Rettung der Praxisausbildungsstätten (PAS) und eine Stellungnahme der jungen GEW/GEW Studis gegen neue Berufsverbote.
Die geplante Reform der Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) für die gymnasiale Oberstufe stellt einen tiefgreifenden Eingriff in Struktur, Inhalte und Organisation der Sekundarstufe II dar. Sie wurde im März 2023 beschlossen und zielt insbesondere auf eine erhöhte länderübergreifende Vergleichbarkeit der Abiturergebnisse sowie eine Entlastung der Oberstufenstruktur. Die Umsetzung ist bis spätestens 1. August 2027 vorgesehen und die Regeln werden für das Abitur 2030 wirksam.
Die Beschäftigten der Elbkinder haben ihren Betriebsrat für die kommenden vier Jahre neu gewählt. Die Wahlphase war intensiv und spannend: Die DOL, also die GEW-Liste im Betrieb ist weiter zusammengewachsen und konnte sich deutlich vergrößern.
Die Betriebsgruppe ist breit aufgestellt und spiegelt ein multiprofessionelles Team mit Fachkräften aus unterschiedlichsten Arbeitsbereichen.
Mit seinem eben erschienenen Erinnerungsband „Die weite Welt“ legt Lutz van Dijk eine ebenso persönliche wie politische Lebensbilanz vor. Für Lehrerinnen und Lehrer ist dieses Buch weit mehr als eine Autobiografie – es ist spannend, humorvoll, oft anrührend und insgesamt eine Einladung zur pädagogischen Reflexion und ethischen Selbstvergewisserung.
Van Dijks Weg führt ihn mit 18 Jahren und 50 Dollar in der Tasche nach New York, dann über Hamburg (1975 – 1992), Jerusalem und Amsterdam bis nach Kapstadt (seit 2001).
Kurz nach Ostern haben die Redaktionsverhandlungen zum Tarifabschluss „Hamburg-Zulage / bürgernahe Dienstleistungen“ stattgefunden. Dabei wurde deutlich, dass es bei der Präzisierung der Bereiche, die von der Zulage profitieren sollen, noch Klärungsbedarf gibt. Entscheidend ist vor allem, dass die Anspruchsberechtigten ganz eindeutig benannt werden.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hamburg übt scharfe Kritik an der heute vorgestellten Kooperationsvereinbarung zwischen der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB) und der Bundeswehr zur Ausweitung der Bildungsangebote von Jugendoffizieren an Schulen.
Die Arbeitsbedingungen an unseren Schulen stehen unter Druck: steigende Belastungen, fehlende Arbeitszeiterfassung und unzureichende Anerkennung prägen vielerorts den Alltag. Gleichzeitig zeigt sich, wie wichtig starke Mitbestimmung und engagierte Personalräte sind.
Bei der Personalratswahl vom 20. bis 22. April 2026 hast du die Möglichkeit, mit deiner Stimme Einfluss zu nehmen. Die GEW setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen, faire Tarife, wirksamen Gesundheitsschutz und echte Entlastung ein – für alle Beschäftigtengruppen an Schule.
„Liebe Freundinnen und Freunde und alle dazwischen und außerhalb.
Ich freue mich wahnsinnig, dass so viele von Euch sich heute hier versammelt haben und dass ich heute ein paar Worte an Euch richten darf.
Weniger freut mich, dass es wieder nötig geworden ist dass sich heute hier so viele von uns versammeln müssen. Und nötig ist es deswegen, weil wir uns Sorgen machen müssen. Sorgen um unsere Stadt, Sorgen um unsere Gesellschaft, um unsere Grundrechte, den öffentlichen Dienst und letztlich Sorgen um uns alle.
Kobanê wurde am 26. Januar 2015 offiziell vom sogenannten „Islamischen Staat“ (IS) befreit. Und nun, elf Jahre später, wird die Stadt erneut von islamistischen Kräften belagert – von türkischen Proxymilizen und der syrischen Armee. Deshalb sind die knapp 150.000 Einwohner*innen bei starker Kälte und Schneefall von einer Strom-, Wasser-, Kraftstoff- und Lebensmittelkrise betroffen.











