Hamburgs Schulen stehen unter Druck. Während die Anforderungen an Schule und die Beschäftigten wachsen, setzt der Senat auf Einsparungen und Mehrbelastung. Die Folgen sind an vielen Stellen spürbar: bei der Schulbegleitung, im Ganztag, bei der Personalausstattung und bei den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.
Meldungen nach Thema
Am 13. November 2026 ist die Journalistin und Autorin Susanne Matthiessen bei der GEW Hamburg zu Gast. Ab 18 Uhr liest sie aus ihrem aktuellen Roman „Lass uns noch mal los“ – einem feministischen, komischen und zugleich politischen Buch über Frauen, die sich mit den Zumutungen des Älterwerdens, steigenden Mieten und bedrohten Freiräumen nicht einfach abfinden wollen.
Nach dem Senatsempfang für neu vereidigte Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Teilnehmende der Anpassungsqualifizierung am 10. August 2026 kam es in den sozialen Medien zu massiven rassistischen, antisemitischen und weiteren menschenfeindlichen Hasskommentaren gegen Personen, die auf den veröffentlichten Fotos der Veranstaltung zu sehen waren. Mehr als hundert solcher Kommentare wurden auf den Social-Media-Kanälen der Schulbehörde gepostet; schließlich wurden die Fotos von den Plattformen entfernt.
Wir danken der VVN-BdA Hamburg für die Zweitverwertung dieses Artikels!
Beim bundesweiten Aktionstag am 26. September unter dem Motto „HART VERDIENT! DEINE ARBEIT. Deine Gesundheit. DEINE RENTE.“ machte die Fachgruppe Erwachsenenbildung auf die Situation in den Integrationskursen aufmerksam. Detlef Zunker, Sprecher der Fachgruppe Erwachsenenbildung, brachte die Kritik auf den Punkt:
„Wir stehen heute hier, weil das Bundesinnenministerium eine drastische Reduzierung der Integrationskurse für viele integrationswillige Zugewanderte beschlossen hat. Das ist skandalös und kurzsichtig!
Die Lehrer*innenkammer Hamburg warnt eindringlich vor den geplanten Sparmaßnahmen im Schulbereich. Statt den Lehrkräftemangel nachhaltig zu beheben, würden Personal und Aufgaben lediglich verschoben: Grundschullehrkräfte sollen an andere Schulformen umgesetzt, Aufgaben im Ganztag verlagert und Neueinstellungen faktisch ausgesetzt werden. Die Folge seien Qualitätsverluste an Grund- und Stadtteilschulen sowie fehlende Perspektiven für junge Lehrkräfte.
Bei Kundgebungen und Demonstrationen in 15 Städten haben Beschäftigte und Gewerkschaften heute ein deutliches Zeichen gegen Kürzungen beim Sozialstaat und Verschlechterungen bei der Arbeit gesetzt. Unter dem Motto „HART VERDIENT! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ forderten sie Reformen, die soziale Absicherung stärken, gute Arbeit sichern und wirtschaftlichen Aufschwung mit sozialer Gerechtigkeit verbinden. In Hamburg haben insgesamt 13.000 Teilnehmer*innen an zwei Demonstrationszügen und der Hauptkundgebung auf dem Hamburger Rathausmarkt teilgenommen.
Die GEW bedauert die heutige Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) zur Arbeitszeit von Lehrkräften. Der frühere Grundschulrektor Frank Post aus Hannover erhält damit keinen Ausgleich für die Arbeit, die er jahrelang über die für Beamte vorgesehene Arbeitszeit hinaus geleistet hat.
Seit Jahren schlagen wir Alarm. Seit Jahren weisen wir als GEW-Arbeitskreis Vorschule die Schulbehörde darauf hin, dass die Belastungsgrenze vieler Vorschullehrkräfte erreicht und längst überschritten ist.
Nachdem Schulleitungen zweier spezieller Sonderschulen Eltern darüber informiert haben, dass sie aufgrund fehlenden Personals die Beschulung ihrer Schüler*innen nicht mehr vollständig sicherstellen können, hat sich Schulsenatorin Ksenija Bekeris irritiert gezeigt. Die GEW Hamburg ist ebenfalls irritiert – über die Reaktion der Schulbehörde.
Volles Curiohaus, kämpferische Stimmung: Auf der GEW-Schulpersonalrätekonferenz diskutierten die Personalräte über die Sparpolitik des Senats und ihre Folgen für Beschäftigte, Kinder und Jugendliche – und verständigten sich auf gemeinsames Handeln.











