Unser Warnstreik am 20. Januar begann um 9:30 Uhr mit einer Kundgebung vor der Beruflichen Schule für Wirtschaft und Handel (BS 02) an der Eiffestraße/Ecke Ausschläger Weg. Anschließend schlossen wir uns der ver.di-Kundgebung an der Ecke Heidekampsweg/Süderstraße an und demonstrierten gemeinsam zum Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof. Bei der Abschlusskundgebung hielt unser Vorsitzender Sven Quiring eine Rede. Gut 2.600 Kolleg*innen waren dabei.
Meldungen nach Thema
In der zweiten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder haben die Arbeitgeber kein verbindliches Angebot vorgelegt. Die Forderung der Gewerkschaften von 7% mehr Gehalt, mindestens 300€ wurde als unrealistisch abgewiesen. Die Forderung der Gewerkschaften von 7% mehr Gehalt, mindestens 300€ wurde als unrealistisch abgewiesen.
Die Herausforderungen für Schule und pädagogisches Handeln nehmen spürbar zu. Gesellschaftliche Krisen, veränderte Bedingungen des Aufwachsens und wachsende Anforderungen an Bildungseinrichtungen prägen zunehmend den schulischen Alltag. Viele von uns erleben, dass sich diese Entwicklungen in Form von Belastungen, Verunsicherungen und neuen Problemlagen bei Kindern und Jugendlichen ebenso wie im Kollegium widerspiegeln.
Wir laden euch herzlich zu einer besonderen Veranstaltung mit Orry Mittenmayer, Aktivist, Gewerkschafter bei der NGG und im DGB, Mitgründer eines Betriebsrats bei Lieferando in Köln und Autor des Buches: „Ausgeliefert“ - Wie Lieferdienste ihre Fahrer ausbeuten, warum uns das alle ärmer macht und was wir dagegen tun können. Auch in Bezug auf gerechtere und inklusivere Bedingungen in der Bildung.
Beim Warnstreik am 14. Januar hielt unser Kollege und Erzieher an einer Hamburger Schule Daniel Heitmann eine Rede:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Mein Name ist Daniel Heitmann und ich arbeite als Erzieher an einer Hamburger Grundschule.
Positive Bilanz: Die Mitgliederzahl der GEW bleibt stabil und verzeichnet 2025 sogar ein kleines Plus. Die Beschäftigten im Bildungsbereich zeigen, dass sie auf eine starke Gewerkschaft setzen.
Die Mitgliederzahl der GEW ist stabil – mit kleinem Plus: Die Bildungsgewerkschaft verzeichnete 2025 einen Mitgliederzuwachs von 0,36 Prozent. Am 31. Dezember 2025 hatte sie 274.532 Mitglieder. Der Frauenanteil liegt bei deutlich über 70 Prozent.
Am 3. Dezember ist die erste Verhandlungsrunde der Gewerkschaften mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) in der Tarifrunde für die Landesbeschäftigten (TV-L) ergebnislos beendet worden. Die Forderung der Gewerkschaften von 7% mehr Gehalt, mindestens 300€ wurde als unrealistisch abgewiesen.
Die Tarifrunde TV-L 2025/26 läuft – und wir wollen sie laut, sichtbar und gemeinsam gestalten. Mit dem Banden-Projekt ruft die GEW Hamburg alle Kolleg*innen auf: Organisiert euch, zeigt euch und mischt euch ein! „Bildet Banden“ bedeutet, zusammen aktiv zu werden, kreative Aktionen zu starten und mit Spaß, Ideen und Zusammenhalt Druck zu machen – direkt an eurer Schule, Kita, Hochschule, Dienststelle oder auch einrichtungsübergreifend.
Warum mitmachen?
Am 18. Januar 2026 jährt sich zum 30. Mal der rassistische Brandanschlag auf die Hafenstraße 52 in Lübeck. Zehn Menschen, davon 7 Kinder und Jugendliche, wurden ermordet: Monica Maiamba Bunga, Nsuzana Bunga, Christine Makodila, Christelle Makodila Nsimba, Sylvio Bruno Comlan Amoussou, Rabia El Omari, Françoise Makodila Landu, Jean-Daniel Makodila Nkosi, Legrand Makodila Mbongo und Miya Makodila. 38 weitere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
Ab Januar sollen in Hamburg alle Bewerber*innen vor der Einstellung in den öffentlichen Dienst überprüft werden. Das Ziel: »Verfassungsfeinde« sollen vom Staatsdienst ferngehalten werden. Das zentrale Instrument in Hamburg und anderen Ländern ist die Regelanfrage beim Verfassungsschutz. Dieses Instrument ist keineswegs neu. Bekanntheit erreichte die Regelanfrage vor allem im Kontext des Radikalenbeschlusses in den 1970er Jahren. Wie die Regelanfrage damals eingesetzt wurde und welche Folgen sie hatte, wird im Folgenden näher beleuchtet.
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