GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
Foto mit GEW-Logo

Tribunal Weiterbildung

Geschrieben von: 
Webredaktion
„Working poor“ für Lehrkräfte unter staatlicher Regie: Bestandsaufnahme - Was kann Hamburg tun?

27. November 2019, 18.00-21.00 Uhr im Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15

Die Beschäftigung in staatlicher oder staatlich finanzierter Weiterbildungsträgerschaft ist durch „Working poor“ gekennzeichnet. Die große Mehrheit der dort arbeitenden Kolleg*innen ist mit ungesicherten Honararverträgen beschäftigt. Bei Angestelltenverträgen sind skandalöse Beschäftigungsbedingungen zu verzeichnen: Teilweise mehr als 40 Unterrichtsstunden für eine volle Stelle, keine Vor- und Nachbereitungszeit, Fristverträge bei Wahrnehmung von Daueraufgaben

Nach einer Bestandsaufnahme mit O-Ton von Beschäftigten aus der Branche und aktuellen  Forschungsergebnissen zu den Arbeitsbedingungen in der Erwachsenenbildung wird der Blick auf Veränderungsmöglichkeiten gerichtet.

Im Fokus stehen hier die bildungspolitischen Sprecher der wichtigsten politischen Parteien in der Bürgerschaft. Die Leitfrage: Was wollen die politischen Parteien in der nächsten Wahlperiode Hamburg tun, um die skandalösen Bedingungen in der Weiterbildungsbranche zu verbessern?

Podium:                                                                                        

Dr. Andreas Martin, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung,
Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V

Petra Densborn, BBB, Bundesverband der Träger beruflicher Bildung e. V.

Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende GEW Hamburg

Kazim Abaci (SPD)

Birgit Stöver (CDU)

Olaf Duge (GRÜNE)

Sabine Boeddinghaus (LINKE)

NN (FDP)

© Foto: Lizzy Tewordt by pixelio.de