Die Freie und Hansestadt Hamburg erlebte eine beeindruckende Kundgebung gegen Rechtsextremismus und neonazistische Netzwerke, bei der mindestens 80.000 Menschen geschlossen auf die Straße gingen. Aufgrund der überaus hohen Teilnehmendenzahl konnten Tausende den Kundgebungsort nicht mehr erreichen und mussten in vollen Seitenstraßen verbleiben. „Wir gehen davon aus, dass die tatsächliche Teilnehmendenzahl noch deutlich höher ist“, so die Initiator*innen. Aufgrund des großen Zulaufs musste die Kundgebung vorzeitig beendet werden.
Aktiv gegen Rechts
Dem Recherchenetzwerk Correctiv zufolge haben hochrangige Politiker der AfD und der Werteunion mit Neonazis und Unternehmern einen rassistischen „Masterplan“ zum Umbau Deutschlands beraten. Alarmstufe rot für alle Demokratinnen und Demokraten.
GEW Treffpunkt 15:00 vor dem Alex am Jungfernstieg. Bringt gerne Fahnen mit!
In den vergangenen Wochen sind gefährliche Neubildungen rechtsextremer Netzwerke sichtbar geworden, die viele Menschen in unserem Land sehr beunruhigen. Die Radikalisierung der AfD schreitet voran. Die Gedankenspiele um eine Vertreibung von Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationsgeschichte sind menschenverachtend und stellen eine Gefahr für die Demokratie und den Frieden in unserem Land dar.
Die GEW empfiehlt ein Buch, das sich damit beschäftigt, wie gefährlich die AfD wirklich ist und warum wir uns jetzt wehren müssen. Der Autor, Hendrik Cremer, ist ein immer wieder gerne gesehener Referent bei GEW-Tagungen und Veranstaltungen und arbeitet beim Deutschen Institut für Menschenreichte. Zum Inhalt:
Gerne weist die GEW auf folgende Veranstaltung hin:
Angesichts des Weggangs von zwei Lehrkräften der Grund- und Oberschule Burg in Brandenburg wegen Bedrohungen aus der rechten Szene fordert die GEW eine konsequente Aufarbeitung der Vorfälle sowie mehr Unterstützung.
Von Elina Stock, Referentin im VB Vorsitzende
Die GEW begrüßt die Veranstaltung von Hamburg vernetzt gegen Rechts in Kooperation mit Bagrut e.V. & Zentrale Bibliothek Frauenforschung, Gender & Queer Studies und ruft zur Teilnahme auf:
Die GEW ruft zur Beteiligung an den UN-Wochen gegen Rassismus vom 20. März bis 2. April auf. Sie bieten Gelegenheit, antirassistisches Engagement sichtbar zu machen und solidarische Zeichen zu setzen.
14.03.2023 - Elina Stock, Referentin im Vorstandsbereich Vorsitzende
Die GEW positioniert sich „Aktiv gegen Rechts“ und ermutigt ihre Mitglieder, sich ebenfalls zu engagieren. Die Online-Veranstaltungsreihe gibt dazu Impulse.
Die AfD Hamburg hat ein Portal eingerichtet, das Schülerinnen und Schüler dazu aufruft, politisch engagierte Lehrkräfte anonym der Partei zu melden. Sie beruft sich dabei auf die politische Neutralität von Schulen, hat jedoch nicht verstanden, was das Neutralitätsgebot und politische Bildung bedeuten. Leidtragende sind dabei die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte.












