Nach dem Senatsempfang für neu vereidigte Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Teilnehmende der Anpassungsqualifizierung am 10. August 2026 kam es in den sozialen Medien zu massiven rassistischen, antisemitischen und weiteren menschenfeindlichen Hasskommentaren gegen Personen, die auf den veröffentlichten Fotos der Veranstaltung zu sehen waren. Mehr als hundert solcher Kommentare wurden auf den Social-Media-Kanälen der Schulbehörde gepostet; schließlich wurden die Fotos von den Plattformen entfernt.
Der Personalrat des Landesinstituts (LI) hat daraufhin eine Solidaritätsadresse veröffentlicht. Darin stellt er sich klar gegen Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Klassismus und erklärt seine Solidarität mit den Betroffenen. Zugleich bietet er ihnen sowie den beteiligten Personalräten und Dienststellen Unterstützung bei der Bekämpfung solcher Angriffe an.
Die GEW Hamburg dankt dem Personalrat LI für diese klare und wichtige Solidaritätsadresse und unterstützt sie ausdrücklich. Menschenfeindliche Hetze und rassistische oder antisemitische Angriffe dürfen weder im Netz noch an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen unwidersprochen bleiben. Die Betroffenen brauchen Solidarität und Unterstützung – und mögliche strafrechtlich relevante Angriffe müssen konsequent verfolgt werden. Der Personalrat begrüßt in seiner Erklärung die schnellen Reaktionen der Verantwortlichen und spricht sich für die Prüfung notwendiger rechtlicher Schritte zur Ermittlung der Täter*innen aus.
--
| Anhang | Größe |
|---|---|
| 223.72 KB |

