Hamburg macht den Besuch einer Gedenkstätte zur Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus für Schüler*innen verbindlich. Die GEW Hamburg begrüßt diesen Schritt – entscheidend ist aus unserer Sicht jedoch, dass der Besuch pädagogisch gut vor- und nachbereitet wird.
Meldungen nach Thema
Im Zuge der Sparmaßnahmen kommt es ab dem Schuljahr 2027/28 zu einer Erhöhung der Basisfrequenzen. Die Folien im Anhang und ein Begleittext (unten) zeigen sehr anschaulich, dass die geplante Erhöhung der Basisfrequenzen ab dem Schuljahr 2027/28 nicht einfach nur eine rechnerische Veränderung ist, sondern zu einer realen Kürzung der Personalressourcen an den Schulen führt.
Was ändert sich ab 2027/28?
Hamburgs Schulen stehen unter Druck. Während die Anforderungen an Schule und die Beschäftigten wachsen, setzt der Senat auf Einsparungen und Mehrbelastung. Die Folgen sind an vielen Stellen spürbar: bei der Schulbegleitung, im Ganztag, bei der Personalausstattung und bei den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.
Am 13. November 2026 ist die Journalistin und Autorin Susanne Matthiessen bei der GEW Hamburg zu Gast. Ab 18 Uhr liest sie aus ihrem aktuellen Roman „Lass uns noch mal los“ – einem feministischen, komischen und zugleich politischen Buch über Frauen, die sich mit den Zumutungen des Älterwerdens, steigenden Mieten und bedrohten Freiräumen nicht einfach abfinden wollen.
Nach dem Senatsempfang für neu vereidigte Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst und Teilnehmende der Anpassungsqualifizierung am 10. August 2026 kam es in den sozialen Medien zu massiven rassistischen, antisemitischen und weiteren menschenfeindlichen Hasskommentaren gegen Personen, die auf den veröffentlichten Fotos der Veranstaltung zu sehen waren. Mehr als hundert solcher Kommentare wurden auf den Social-Media-Kanälen der Schulbehörde gepostet; schließlich wurden die Fotos von den Plattformen entfernt.
Wir danken der VVN-BdA Hamburg für die Zweitverwertung dieses Artikels!
Beim bundesweiten Aktionstag am 26. September unter dem Motto „HART VERDIENT! DEINE ARBEIT. Deine Gesundheit. DEINE RENTE.“ machte die Fachgruppe Erwachsenenbildung auf die Situation in den Integrationskursen aufmerksam. Detlef Zunker, Sprecher der Fachgruppe Erwachsenenbildung, brachte die Kritik auf den Punkt:
„Wir stehen heute hier, weil das Bundesinnenministerium eine drastische Reduzierung der Integrationskurse für viele integrationswillige Zugewanderte beschlossen hat. Das ist skandalös und kurzsichtig!
Die Lehrer*innenkammer Hamburg warnt eindringlich vor den geplanten Sparmaßnahmen im Schulbereich. Statt den Lehrkräftemangel nachhaltig zu beheben, würden Personal und Aufgaben lediglich verschoben: Grundschullehrkräfte sollen an andere Schulformen umgesetzt, Aufgaben im Ganztag verlagert und Neueinstellungen faktisch ausgesetzt werden. Die Folge seien Qualitätsverluste an Grund- und Stadtteilschulen sowie fehlende Perspektiven für junge Lehrkräfte.
Bei Kundgebungen und Demonstrationen in 15 Städten haben Beschäftigte und Gewerkschaften heute ein deutliches Zeichen gegen Kürzungen beim Sozialstaat und Verschlechterungen bei der Arbeit gesetzt. Unter dem Motto „HART VERDIENT! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ forderten sie Reformen, die soziale Absicherung stärken, gute Arbeit sichern und wirtschaftlichen Aufschwung mit sozialer Gerechtigkeit verbinden. In Hamburg haben insgesamt 13.000 Teilnehmer*innen an zwei Demonstrationszügen und der Hauptkundgebung auf dem Hamburger Rathausmarkt teilgenommen.
Die GEW bedauert die heutige Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) zur Arbeitszeit von Lehrkräften. Der frühere Grundschulrektor Frank Post aus Hannover erhält damit keinen Ausgleich für die Arbeit, die er jahrelang über die für Beamte vorgesehene Arbeitszeit hinaus geleistet hat.
Seit Jahren schlagen wir Alarm. Seit Jahren weisen wir als GEW-Arbeitskreis Vorschule die Schulbehörde darauf hin, dass die Belastungsgrenze vieler Vorschullehrkräfte erreicht und längst überschritten ist.











