Wir danken der VVN-BdA Hamburg herzlich für die Zweitverwertung dieses Artikels!
Aktiv gegen Rechts
Die Kampagne „Schule zeigt Haltung“ war auch auf der didacta 2026 in Köln präsent. Bei einer Podiumsdiskussion gab es Argumente und Ratschläge, um menschen- und demokratiefeindliche Vorfälle an Schulen zu bekämpfen.
Schulen stehen inmitten gesellschaftlicher Auseinandersetzungen, die in den pädagogischen Alltag hineinreichen: verfassungswidrige Symbole an Tischen und Wänden, Hate Speech im Klassenchat, rassistische, queerfeindliche oder antisemitische Äußerungen im Unterricht – immer häufiger müssen Lehrkräfte auf solche Vorfälle reagieren.
von Elina Stock, Referentin im GEW-Hauptvorstand
Mach mit bei den UN-Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März! Angesichts erstarkender rechtsautoritärer Kräfte in Deutschland und weltweit gilt es, sich für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einzusetzen – auch in der Bildung.
Das Hamburger Bündnisses gegen Rechts (HBgR) ist ein breiter Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Initiativen, Gewerkschaften, Organisationen und engagierter Einzelpersonen. Seit zwei Jahrzehnten setzt es sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus ein. Für uns als GEW Hamburg ist das HBgR ein unverzichtbarer Partner im Kampf gegen Rechts.
Ein Bündnis aus der GEW, Greenpeace, Teachers for Future Germany, der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB), Eltern gegen Rechts und Bundesschülerkonferenz startet heute die Petition „Schule zeigt Haltung – Lehrkräfte stärken gegen Hass und Hetze“. Die Petition ist der Auftakt einer Kampagne, die Lehrkräfte in ihrem demokratischen Bildungsauftrag stärken will.
Viele Lehrkräfte befürchten rechtsextreme Angriffe, wenn sie sich für Demokratie einsetzen. Es gibt aber viel Rückendeckung für ein solches Engagement: von der GEW, der Bildungsministerin – und dem Bundespräsidenten.
Im Rahmen der Wochen des Gedenkens in Bergedorf lädt die GEW Hamburg zu einer besonderen Gedenkveranstaltung ein: Im Mittelpunkt stehen zwei beeindruckende Biografien des kommunistischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus – Martha und Harry Naujoks.
Im Rahmen der von der GEW-AG Aktiv gegen Rechts organisierten Veranstaltung zu (Neu-)Rechten Netzwerken und ihren Social-Media-Strategien am 20. Februar 2025 hat die hlz-Redaktion mit Franz Konietzky vom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus (FORENA) gesprochen.
Die bürgerlichen Parteien der gesellschaftlichen Mitte benutzten im letzten Jahr eine mehrdeutige Chiffre, um sich erst von "der Rechten" abzusetzen – und sie dann doch wieder aufzugeben: die Brandmauer. Die Frage, ob sie hält, bleibt akut. Aber diese Idee einer "Brandmauer" bietet wenig selbstbefähigende Strategien an, um jene Verhältnisse zu verbessern, die der Rechten erlauben, sich als Heilsbringer zu inszenieren und ihre faschistische Praxis zu normalisieren.
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