Das Hamburger Bündnisses gegen Rechts (HBgR) ist ein breiter Zusammenschluss zivilgesellschaftlicher Initiativen, Gewerkschaften, Organisationen und engagierter Einzelpersonen. Seit zwei Jahrzehnten setzt es sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus ein. Für uns als GEW Hamburg ist das HBgR ein unverzichtbarer Partner im Kampf gegen Rechts.
Aktiv gegen Rechts
Ein Bündnis aus der GEW, Greenpeace, Teachers for Future Germany, der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung (DVPB), Eltern gegen Rechts und Bundesschülerkonferenz startet heute die Petition „Schule zeigt Haltung – Lehrkräfte stärken gegen Hass und Hetze“. Die Petition ist der Auftakt einer Kampagne, die Lehrkräfte in ihrem demokratischen Bildungsauftrag stärken will.
Viele Lehrkräfte befürchten rechtsextreme Angriffe, wenn sie sich für Demokratie einsetzen. Es gibt aber viel Rückendeckung für ein solches Engagement: von der GEW, der Bildungsministerin – und dem Bundespräsidenten.
Im Rahmen der Wochen des Gedenkens in Bergedorf lädt die GEW Hamburg zu einer besonderen Gedenkveranstaltung ein: Im Mittelpunkt stehen zwei beeindruckende Biografien des kommunistischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus – Martha und Harry Naujoks.
Im Rahmen der von der GEW-AG Aktiv gegen Rechts organisierten Veranstaltung zu (Neu-)Rechten Netzwerken und ihren Social-Media-Strategien am 20. Februar 2025 hat die hlz-Redaktion mit Franz Konietzky vom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus (FORENA) gesprochen.
Die bürgerlichen Parteien der gesellschaftlichen Mitte benutzten im letzten Jahr eine mehrdeutige Chiffre, um sich erst von "der Rechten" abzusetzen – und sie dann doch wieder aufzugeben: die Brandmauer. Die Frage, ob sie hält, bleibt akut. Aber diese Idee einer "Brandmauer" bietet wenig selbstbefähigende Strategien an, um jene Verhältnisse zu verbessern, die der Rechten erlauben, sich als Heilsbringer zu inszenieren und ihre faschistische Praxis zu normalisieren.
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Der 8. Mai ist der Jahrestag der Befreiung vom Faschismus. Am Tag der Befreiung gedenken wir den Opfern des NS-Regimes und erinnern an den Widerstand. Außerdem feiern wir den Sieg über den Faschismus.
16:30: Demo am Geschichtshaus
17:30: Fest am Rathausmarkt
Am 2. Mai 2025 gedenken wir der Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933, als sie die Gewerkschaftshäuser stürmten, Eigentum beschlagnahmten und Gewerkschafter*innen misshandelten sowie verhafteten. Diese historische Zäsur markiert den Beginn jahrelanger Verfolgung und Unterdrückung.
Ab 17:00 Uhr laden wir zu einer Gedenkveranstaltung mit Redebeiträgen und Musik vor dem Gewerkschaftshaus ein, um an diese dunkle Zeit der Geschichte der Arbeiter*innenbewegung zu erinnern.
Am 2. Mai 1933 besetzten die Nazis die Gewerkschaftshäuser – ein Angriff auf die organisierte Arbeiter*innenbewegung und den demokratischen Rechtsstaat. Heute, 92 Jahre später, erinnern wir nicht nur an dieses historische Verbrechen – wir fragen: Was tun, wenn sich die Geschichte zu wiederholen droht? Was, wenn rechtsextreme Kräfte in Regierungsverantwortung kommen?
Wir laden euch herzlich zum (antifaschistischen) Schildermalen am 28. April von 16 bis 17:30 im Curiohaus ein! Gemeinsam wollen wir aussagekräftige Schilder für den 1. Mai gestalten, um unsere Botschaften und Anliegen sichtbar zu machen.
Egal, ob ihr künstlerisch begabt seid oder einfach nur Spaß am Malen habt – alle sind willkommen! Wir stellen alle benötigten Materialien zur Verfügung. Bringt gerne auch eure eigenen Ideen mit!
Lasst uns gemeinsam kreativ werden und ein Zeichen setzen!
Die GEW unterstützt die Buchlesung am Mittwoch, den 9. April um 19 Uhr in der Wolfgang-Borchert- Schule, Schwenckestraße 91/93 und ruft zur Teilnahme auf.
Um wen geht es?












