"Mit dem heutigen Tag hat der Arbeiter und Soldatenrat den größten Teil der politischen Macht in die Hand genommen. Ein Zurück gibt es nicht mehr."
Proklamation des Hamburger Arbeiter und Soldatenrates, 6. November 1918
Aktionen und Kampagnen
Die GEW Hamburg unterstützt die Stellungnahme vom Bund der Türkischen Lehrervereine in Deutschland (ATÖF) und der Föderation Türkischer Elternvereine in Deutschland (FÖTED).
Die Stellungnahme findet sich im Anhang.
An der Uni Hamburg findet aktuell das 22. „Symposion Deutschdidaktik“ statt, bei dem hunderte Lehrkräfte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Thema „Professionalität für den Deutschunterricht erforschen und entwickeln“ diskutieren. Die GEW Hamburg ist mit einem Stand der AJuM – Arbeitsgruppe Jugendliteratur und Medien vertreten.
Foto: Fredrik Dehnerdt
Aufruf zur antirassistischen Parade in Hamburg, 29. September 2018
UNITED AGAINST RACISM
Gegen die Lügen!
Nazis und Rassist*innen haben für gestern und im Folgenden jeweils für den 1. Mittwoch im Monat „Merkel muss weg“-Kundgebungen auf dem Gänsemarkt angekündigt. Gestern fand diese erste Demo statt, begleitet von einer großen Gegendemo unter dem Motto „Mittwochs in Hamburg rechter Hetze entgegentreten!“ Die GEW unterstützte diese, unterstützt auch die kommenden Demos gegen rechte Hetze, und hielt ein Grußwort. Die Rede von Fredrik Dehnerdt, stellv. Vorsitzender der GEW Hamburg, findet sich unten.
Zu den Ereignissen in Chemnitz hat der Geschäftsführende DGB-Bundesvorstand am Dienstag in Berlin folgende Resolution verabschiedet:
Aus der Erfahrung mit dem Faschismus gibt es für uns Gewerkschaften keinen Zweifel, dass wir jede Form von Rechtsextremismus, Rassismus, Nationalismus und jede Form der Menschenfeindlichkeit mit Nachdruck bekämpfen. Wir setzen uns ein für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit. Es ist gut und richtig, dass viele Menschen in den letzten Monaten und Tagen gegen rechte Hetze und hassgetriebene Aufmärsche Haltung gezeigt haben.
Jeden Tag setzen sich Gewerkschafter/-innen für gute Arbeit, Mitbestimmung im Betrieb und faire Bezahlung ein. Wir wollen, dass der gesellschaftliche Wohlstand gerecht verteilt und niemand ausgebeutet wird. Wir wollen die Umwelt schonen und unseren Kindern eine lebenswerte Welt hinterlassen.
Die GEW Hamburg ruft zur Teilnahme an der Demonstration der "Seebrücke Hamburg" am 2.9.18 (14:30 Uhr Landungsbrücken) auf.
Im Aufruf heißt es:
Unter dem Motto „Merkel muss weg!“ gab es seit Anfang Februar 2018 rechte Montagsdemonstrationen in der Hamburger Innenstadt. Obwohl die Beteiligung von Neonazis und extrem Rechten an der Organisation der Demos zahlreich belegt ist, wird versucht, sich selbst mit der uneindeutigen Forderung „Merkel muss weg!“, als bürgerliche Demokrat*innen auszugeben und das politische Anliegen als legitim darzustellen.
2018 jährt sich das Ende des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Der Antikriegstag erinnert an die Gräueltaten, das unermessliche Leid und die über 80 Millionen Toten der beiden Weltkriege. Am 1. September 1939 entfachte Nazi-Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg. Daher ist dieser Tag auch Anlass, um vor den zerstörerischen Folgen von Nationalismus und Faschismus zu warnen.
In einem Themendossier zu „Film und Gesellschaft 1968“ blickt Kinofenster.de auf politisierte Filmschaffende, den Einzug der Popkultur ins Kino sowie aktuelle Filme über den „Mythos '68“. Dazu gibt es Unterrichtsmaterial ab Klasse 10.
Angriffe durch Kampfdrohnen werden bisher durch Soldat(inn)en ferngesteuert. Heute diskutiert die Welt über den nächsten technologischen Schritt: autonome Waffensysteme, bei denen der Computer – ohne menschliche Steuerung – festlegt, was zerstört oder wer getötet wird.












