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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Keine Bundeswehr an der Goethe-Schule

Geschrieben von: 
Hartmut Ring

Jedes Jahr kommen Jugendoffiziere und die sogenannten KarriereberaterInnen (früher WehrdienstberaterInnen) an unzählige deutsche Schulen. Sie treffen dort auf jährlich auf über 100.000 SchülerInnen. Ihr Ziel ist es, junge Menschen von der deutschen Kriegspolitik zu überzeugen und sie als RekrutInnen für die Bundeswehr zu gewinnen.

Am Mittwoch, den 22. November 2017, kamen Vertreter des Militärs an die Goethe-Schule-Harburg (GSH). Sie wollten dort beim „Berufsinfomationstag“ den Jahrgangsstufen 8 bis 10 und 12, also unter anderem 14-Jährigen, Auskunft über das Soldaten-Handwerk geben.

Dass dieser Beruf aber keiner wie jeder andere ist, dass man töten und sterben muss, dass man nicht „für sein Land“, „Demokratie“ oder gegen „den Terror“, sondern für die Interessen von Staat und Unternehmen kämpft – all das wird von den Abgesandten des Bundesverteidigungsministeriums und des Oberkommandos der Bundeswehr unterschlagen oder heruntergespielt.

Wir sind der Meinung, die Bundeswehr gehört nicht an die Schulen und auch nicht in andere Länder! Deswegen riefen wir zu einer Kundgebung am vor den Toren der GSH auf! Bericht über die Aktion unter: http://bildungohnebundeswehr.blogsport.de/2017/11/22/bundeswehr-raus-aus...

Bundeswehr raus aus den Schulen!