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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Für eine soziale und gerechte Politik – Gegen Kürzen und Kaputtsparen!

Geschrieben von: 
Webredaktion
Aufruf zur Demonstration gegen Kürzungen im Sozial- und Bildungsbereich am 23.11.2012
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Der Bildungsbereich in Hamburg ist massiv von der Politik der Schuldenbremse betroffen. Reales Absinken der Haushaltsmittel für Schulen, Kitas und Hochschulen in den kommenden 8 Jahren wird das Angebot an Bildung für die Kinder und Jugendlichen sowie die Studierenden in dieser reichen Stadt weiter verringern und die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen in allen Bildungsbereichen  weiter verschlechtern.

Schon jetzt reichen die öffentlichen Mittel nicht aus, um gleiche Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen in Hamburg zu gewährleisten. Die soziale Spaltung der Stadt zeigt sich besonders in den Kitas und Schulen. In sozial benachteiligten Stadtteilen und Regionen sind die Lernbedingungen besonders schwierig.

Schulgebäude, Klassen- und Pausenräume sind in teilweise marodem Zustand, es fehlen Kantinen und Küchen für die Versorgung in den Ganztagsschulen.

Die Arbeitsbedingungen der ErzieherInnen an den Kitas, der Lehrkräfte an den Schulen und der DozentInnen an den Hochschulen sind durch massive psychische und physische Belastungen gekennzeichnet, weil Personal fehlt, um die gestiegenen Anforderungen aus Ganztagsbetreuung und Inklusion zu erfüllen.

Prekäre Beschäftigung nimmt auch im Bildungsbereich zu- mit negativen Folgen für die Beschäftigten und die Bildung insgesamt.

Es zeigt sich erneut, dass „nur Reiche sich einen armen Staat leisten können“.

Alle anderen sind darauf angewiesen, dass der Staat ausreichende Mittel bereitstellt, um allen Menschen in dieser Stadt gleiche Bildungs- und Lebenschancen zu gewährleisten.

Das Bündnis gegen Rotstift, dem Sozialverbände, Träger der Wohlfahrtspflege, Gewerkschaften, Träger der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie attac und der Asta der Uni Hamburg angehören, will mit dieser Demonstration ein Zeichen für ein soziales und gerechtes Hamburg setzen.

Kurz vor den Haushaltsberatungen in der Bürgerschaft ist dies die letzte Chance, der Politik zu zeigen, was die Menschen in dieser Stadt von ihr erwarten.

Sollte der Haushalt wie vom Senat beschlossen werden, wird es weitere massive Beeinträchtigungen auch für die Bildungseinrichtungen in dieser reichen Stadt geben. Das kann nur verhindert werden, wenn wir am 23. November in großer Zahl auf Hamburgs Straßen zeigen, dass der Senat diese Politik nicht in unserem Namen machen kann.

Kommt alle zu dieser letzten großen Aktion in diesem Jahr – nur gemeinsam können wir etwas erreichen!

14 Uhr: Am Südeingang des Bahnhofes Dammtor, Dag-Hammarskjöld-Platz 8 (Ausgang CCH)

16: Uhr: Abschlusskundgebung Hachmannplatz / Hauptbahnhof

www.buendnis-gegen-rotstift.de

http://www.facebook.com/buendnis.gegen.rotstift

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