Seit den Corona-Protesten sind auch in Hamburg neue politische Bündnisse entstanden. Teile der Friedensbewegung, verschwörungsideologische Milieus, autoritäre Akteure und extrem rechte Netzwerke treten zunehmend gemeinsam auf, mobilisieren zu denselben Veranstaltungen und teilen zentrale Feindbilder. Handelt es sich dabei um punktuelle Kooperationen – oder ist ein neues Bündnismilieu entstanden, das ideologische Grenzen bewusst überschreitet?
Dieser Frage widmet sich der Arbeitskreis Neofaschismus der VVN-BdA Hamburg in einem Vortrag. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung entsprechender Netzwerke in Hamburg, personelle und organisatorische Verbindungen sowie die politische Strategie hinter diesen Bündnissen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Diskussion.
Diese Veranstaltung wird von der VVN-BdA Hamburg, der GEW Hamburg und dem DGB Hamburg organisiert.
Dienstag, 15. September 2026 / 19:00 Uhr / Curiohaus, Hamburg
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, bzw. bereits in der Vergangenheit getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.
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