Der 1. September erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkriegs und ist seit vielen Jahrzehnten ein Tag des Gedenkens und der Mahnung. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) nutzt den Antikriegstag 2026, um ein deutliches Zeichen für Frieden, Völkerverständigung und soziale Gerechtigkeit zu setzen. Unter dem Motto „Friedensfähig statt kriegstüchtig!“ fordert der DGB eine Politik, die auf Diplomatie, zivile Konfliktlösung und internationale Zusammenarbeit setzt, anstatt auf militärische Eskalation.
Frieden und Sicherheit sind nach Auffassung des DGB untrennbar mit guten Lebens- und Arbeitsbedingungen, sozialer Gerechtigkeit und einer starken Demokratie verbunden. Deshalb richtet sich der Aufruf gegen eine zunehmende Militarisierung der Politik und wirbt für Investitionen in Bildung, soziale Sicherheit, Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe.
Der DGB Hamburg lädt alle Interessierten herzlich ein, am Antikriegstag, Dienstag, 1. September 2026, gemeinsam ein Zeichen für den Frieden zu setzen:
11:00 Uhr – Kranzniederlegung
am Mahnmal für die Opfer von Krieg und Faschismus auf dem Ohlsdorfer Friedhof.
15:00 Uhr – Flaggenhissung
vor dem Gewerkschaftshaus Hamburg.
Mit beiden Veranstaltungen wird der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht und zugleich die Forderung nach einer friedlichen, demokratischen und solidarischen Zukunft bekräftigt. Die Erklärung des DGB zum Antikriegstag findet sich im Anhang.
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