Anlässlich des 25. Todestages von Süleyman Taşköprü, der am 27. Juni 2001 in der Altonaer Schützenstraße aus nächster Nähe erschossen wurde, zeigt das Altonaer Museum die Ausstellung "Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU" mit Fotografien der Künstlerin Regina Schmeken. Ein dunkler Raum, dessen spärliche Beleuchtung einzig einen umlaufenden Fries aus großformatigen Fotografien hervortreten lässt. Lückenlos aneinander anschließend: von Regina Schmeken fotografierte Orte in verschiedenen deutschen Städten. Orte, die einmal gewöhnliche Orte waren, bis sie zu Tatorten des NSU, des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ wurden – zu Orten, auf denen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe zwischen 2000 und 2007 mindestens zehn Menschen ermordeten, 23 durch Bombenanschläge zum Teil schwer verletzten. […]
Antje Géra
Der vollständige Artikel findet sich in der hlz März April 2026, S. 22 ff.
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