Die GEW Hamburg weist gerne auf den Schulstreik gegen die Wehrpflicht am 20. Februar um 10 Uhr am Hachmannplatz hin und unterstützt das Anliegen: Pflichtdienste bedeuten immer einen starken Eingriff in die Entscheidungsfreiheit junger Menschen, gegen den wir uns klar positionieren. Der Aufruf:
WIR SAGEN NEIN ZUR WEHRPFLICHT! NEIN ZU ALLEN ZWANGSDIENSTEN!
Die Wehrpflicht soll wieder eingeführt werden. Die ersten Schritte dahingehend wurden am 05.12. im Bundestag verabschiedet. Zunächst als „freiwilliger Wehrdienst“, doch schon jetzt steht fest: Wenn sich ihre geforderten Zahlen für den Dienst an der Waffe nicht füllen, soll erst das Los entscheiden und dann kommt die Pflicht für alle. Es heißt, wir sollen für Deutschland Krieg führen können. Doch was ist eigentlich mit unserem Recht in Frieden zu leben und selbst zu entscheiden, wie wir unser Leben führen wollen? Wir wollen nicht ein halbes Jahr unseres Lebens in Kasernen eingesperrt sein, zu Drill und Gehorsam erzogen werden und töten lernen. Krieg ist keine Zukunftsperspektive und zerstört unsere Lebensgrundlage.
DESHALB GEHEN WIR AM 20.02 ERNEUT NICHT ZUR SCHULE!
WIR GEHEN AUF DIE STRASSE GEGEN DIE WEHRPFLICHT & ALLE ZWANGSDIENSTE!
Statt Milliarden in Waffen zu stecken, fordern wir Milliarden für Bildung, bessere Ausbildungsplätze, das Klima und für unsere Zukunft.
Getragen wird der Schulstreik von lokalen Initiativen, Streikkomitees und Bündnissen, in denen Schüler*innenvertretungsstrukturen, wie zum Beispiel die LSV NRW, die SSV Frankenthal, die BSV Bochum, der LSA Berlin oder der KSR Eimsbüttel eine wichtige Rolle spielen. Viele von ihnen haben in den vergangenen Wochen mit großem Engagement Demonstrationen vorbereitet, Reden geschrieben, Plakate gestaltet, Umfragen durchgeführt und Mitschüler*innen mobilisiert.
SCHULSTREIK GEGEN WEHRPFLICHT
Weitere Infos der Veranstalter*innen bei Instagram: @neinzurwehrpflicht_hh / @schulstreikgegenwehrpflicht
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