Die GEW unterstützt das Töchter Kollektiv und weist auf den Globalen Frauen*streik am 9. März 2026 hin.
Das Töchterkollektiv schreibt dazu auf Instagram: „Am 9. März stehen wir still, weil zu viele von uns seit Generationen funktionieren mussten. Weil Sorge, Stärke und Belastung zu oft als selbstverständlich gelten. Weil es immer noch Körper gibt, die weniger wert sind. Stimmen, die weniger gehört werden.“
Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass solch ein Streik durchaus Wirkung haben kann. Das historisch wohl erfolgreichste Beispiel ist der nationale Frauenstreik in Island im Oktober 1975, an dem über 90 Prozent der Frauen des Landes teilnahmen und der einige feministische politische Entwicklungen anstieß. Der erste Frauenstreik Deutschlands fand 19 Jahre später am 8. März 1994 statt. Es war damals die erste öffentlich sichtbare, große gemeinsame Aktion von Feminist*innen aus Ost- und Westdeutschland, bei der insgesamt über eine Million Menschen auf die Straße gingen.
In zahlreichen Städten jeglicher Größe und quer durch die Republik sind für den 9. März 2026 bereits Aktionen in Planung. Wir wünschen gutes Gelingen!

