Wie bei vielen Gewerkschafter*innen ist auch die Geschichte von Hans-Peter de Lorents Politisierung zugleich eine Geschichte politischer Repressionserfahrungen durch die Praxis der Berufsverbote.
Schülerbewegung: Aufarbeitung des Nazifaschismus und erste Gewalterfahrungen
Ich bin in der antiautoritären Schüler- und Studentenbewegung sozialisiert worden. Seit den 1960er Jahren beschäftige ich mich intensiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus in Deutschland. Ein wichtiges Ereignis in dieser Zeit war die Ohrfeige von Beate Klarsfeld am 7. November 1968 auf dem CDU-Parteitag in Berlin, die zur Folge hatte, dass die NS-Vergangenheit des Bundeskanzlers Kurt Georg Kiesinger ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückte. Prägend waren für mich in der Folgezeit Kontakte zu Personen, die aus Familien kamen, die unter dem Nationalsozialismus zu leiden hatten und diesen aktiv bekämpften.
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Hans-Peter de Lorent (delo) war von 1990 bis 1996 Vorsitzender der GEW Hamburg und von 1976 bis 1986 Redakteur und Redaktionsleiter der hlz, die er nach wie vor mit unzähligen Beiträgen seiner Forschung zu pädagogischen Nazi-Biografien unterstützt. Am 17. November 2025 erhielt er für sein Engagement in der Aufarbeitung des Nazifaschismus den Bundesverdienstorden
Der vollständige Artikel findet sich in der hlz 12/2025, S. 19 ff.
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Foto: Michael Meyborg

