Im Rahmen des Projekts „On Deconstruction – Dekolonialisierung als Aufgabe postkolonialer Gesellschaften“ laden wir herzlich zur Abschlussveranstaltung am 3. September von 18 bis 20 Uhr in der GEW Hamburg ein. Das Projekt wird durch den „Fonds gegen Diskriminierung“ der GEW gefördert und beinhaltet drei Schulprojekte, die gemeinsam mit Lehrkräften aus Kamerun und Deutschland zu verschiedenen interkulturellen Themen durchgeführt werden. Bei der Abschlussveranstaltung werden wir die Ergebnisse vorstellen, eine spannende Lesung mit biografischen Bezügen zu Kamerun hören und mit den Bildungsfahrtler*innen über die Beziehung zwischen Deutschland und Kamerun ins Gespräch kommen.
Wie sprechen wir über Rassismus – und wie lernen wir darüber zu sprechen?
Abschlussveranstaltung des Projekts „On Deconstruction – Dekolonialisierung als Aufgabe postkolonialer Gesellschaften“
Wie können wir über Rassismus sprechen; in der Schule, in der Familie und in unserer Gesellschaft? Und wie können wir dabei lernen, die eigenen Perspektiven und Prägungen kritisch zu hinterfragen?
Zum Abschluss des Projekts „On Deconstruction - Dekolonialisierung als Aufgabe postkolonialer Gesellschaften“ laden NetzWIRkung e.V. und EduNeC am 3. September 2026 ab 18 Uhr ins Curiohaus der GEW Hamburg ein. Gemeinsam wollen wir nicht nur auf die vergangenen Schulprojekte und die Zusammenarbeit zwischen deutschen und kamerunischen Lehrkräften zurückblicken, sondern vor allem miteinander ins Gespräch kommen.
Den Abend eröffnet eine Lesung von Diana Dua aus ihrem Buch „Zeilen gegen das Unbehagen“. Im anschließenden Gespräch geht es um die Frage, wie wir über Rassismus und koloniale Geschichte sprechen können, welche Räume es dafür braucht und welchen Ton wir finden müssen, um interkulturelle Begegnungen neu zu denken.
Anschließend wird es beim Marktplatz der Projekte ganz praktisch: Die Teilnehmer*innen der Bildungsfahrt stellen ihre entstandenen Projekte und Materialien vor. Außerdem präsentieren wir einen kolonialen Stadtrundgang durch Hamburg, der im Rahmen des Projekts entwickelt wurde.
Ein besonderer Teil des Abends ist der offene Austausch mit unseren kamerunischen Gästen. Sie berichten von ihren Erfahrungen, Begegnungen und persönlichen Erkenntnissen aus der gemeinsamen Zeit in Hamburg.
Die Veranstaltung versteht sich dabei nicht als fertige Antwort, sondern als Einladung zum Austausch, zur Reflexion und zur Begegnung. Wir möchten gemeinsam darüber nachdenken, wie antirassistische Räume entstehen können und welchen Beitrag wir selbst dazu leisten können.
Das Projekt wird von der GEW durch den “Fonds gegen Rassismus”, vom Amt für Soziales und Integration, der NUE und der Stiftung “Hamburger Wohnen” gefördert.
