GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Etabliert sich die AfD nach den Landtagswahlen?

Reihe: Neue Entwicklungen der extremen Rechten
Termin: 
Montag, 6. Oktober 2014 - 19:30 bis 21:30
Ausreichend Plätze frei

Die „Alternative für Deutschland“ (AfD) hat es geschafft, ins Europäische Parlament und in die Landesparlamente in Sachsen, Thüringen und Brandenburg mit Ergebnissen um die 10 Prozent einzuziehen. In diesem erschreckend eindeutigen Erfolg hallt wider, was sich in ganz Europa in sehr unterschiedlicher Weise, aber auch in Deutschland als Neo-Nationalismus und reaktionärer Rollback manifestiert. Nicht mehr nur Anti-EURO-Politik und antimuslimischer Populismus, sondern auch Themen wie „Homo-Ehe“,  Feminismus, Gender-Mainstreaming geraten ins Visier und werden als „Tugendterror“ denunziert.

Bei dieser Veranstaltung sollen deshalb noch einmal genauer die Wahlerfolge in den ostdeutschen Bundesländern und deren Urachen analysiert werden. Uns interessieren besonders folgende Fragen: Wie hat die AfD ihren Wahlkampf geführt? Wie war sie in den Ländern überhaupt präsent und vor Ort wahrnehmbar? Mit welchen Themen hat sie gepunktet? Gibt es inhaltliche bzw. personelle Schnittmengen mit der extremen Rechten und welche Auswirkungen haben die Ergebnisse auf die NPD? Wie wirkt sich der Erfolg auf die Haltung und die Debatten in der CDU aus? Wie sind die Wähler_innenströme zur AfD aus allen politischen Lagern zu erklären? Welche Strategien hatten die anderen Parteien ggü. der AfD, insbesondere aber auch die Parteien des linken Spektrums? Gab es aus antifaschistischen, feministischen oder migrantischen Initiativen und Organisationen Auseinandersetzungen mit diesem rechtspopulistischen Cocktail rückwärtsgewandter Anschauungen?

Um diese Fragen zu beantworten haben wir Kai Budler eingeladen, der Journalist für unterschiedliche Medien (blick nach rechts, Rechter Rand, taz, Jungle world u.a.) ist und in Thüringen unmittelbar die AfD erlebt und analysiert hat.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e. V.

 

Leitung: 
Kostenanteil: 
kostenlos