An vielen Schulen lernen Kinder und Jugendliche aus anderen Ländern. Aus unterschiedlichen Gründen sind sie nach Deutschland gekommen. Viele Lehrkräfte sind verunsichert, welchen Aufenthaltsstatus die Kinder und Jugendlichen haben, mit welchen Belastungen sie im Falle von laufenden Aufenthaltsverfahren sie zu kämpfen haben und was unterschiedliche Aufenthaltstitel für ihren Unterricht und die allgemeine Beschulung bedeuten. In den vergangenen Monaten machten auch immer wieder Schlagzeilen die Runde, die darüber berichteten, dass Kinder und Jugendliche aus dem Unterricht zur Abschiebung abgeholt wurden oder Familien mit Kindern nachts abgeholt wurden. Auch Familien, die seit langem in Deutschland leben, werden von Abschiebung bedroht.
Lehrkräfte und Schulleitungen sind verunsichert, wie sie sich in solchen Fällen verhalten sollen. Sie wissen oft nicht, wie sie Kinder und Jugendlichen und ihre Familien bei den Verfahren zum gesicherten Aufenthalt unterstützen können oder welche Möglichkeiten es gibt, im Falle einer drohenden Abschiebung zu agieren. Darüber wollen wir informieren und hilfreiche Adressen und Verhaltenstipps an die Hand geben.
Evtl. bleibt auch noch Zeit, um darüber zu sprechen, wie wir im Raum Schule die Situation von Geflüchteten und Menschen mit ungesichertem Aufenthaltsstatus gut und hilfreich gestalten und Netzwerke knüpfen können.
