Die Stimme von Lehrenden ist in besonderer Weise erheblichen Belastungen und Anforderungen ausgesetzt. Sie muss sich nicht nur im Unterricht, bei Vorträgen oder Konferenzen ‚durchsetzen’ - sich Gehör verschaffen; sie muss darüber hinaus Aufmerksamkeit erzeugen, d.h. in Klang und Ausdruck ihre Zuhörer ansprechen, begeistern, fesseln. Mit einer zu leisen, angestrengten oder monotonen Stimme geraten die besten Inhalte in Gefahr, nicht gehört zu werden. Bei einem falschen Stimmgebrauch droht darüber hinaus eine nachhaltige Schädigung der Stimme.
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Auch wenn die meisten Lehrerinnen und Lehrer Beamte sind, so haben Schul-Personalräte es mit einer großen Zahl von angestellten Lehrkräften zu tun. Neben denen, die aus verschiedensten Gründen nicht in das Beamtenverhältnis übernommen werden, schlägt insbesondere die große Zahl von Lehraufträgen ins Gewicht. Auch wenn das im Einzelfall nicht immer so ganz klar ist: Auch hierbei handelt es sich um Beschäftigte, für die der TV-L gilt.
In Zeiten der wirtschaftlichen Krise haben Parteien wie die NPD bei den Jung- und Erstwähler_innen nicht nur in Ostdeutschland und Osteuropa Konjunktur. Gleichzeitig zeigen auch die neuesten wissenschaftlichen Studien (z.B. Oliver Decker, Johannes Kiess, Elmar Brähler et al: Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012) das rechtsextreme und rassistische Einstellungen in der Mitte der Gesellschaft weiter zunehmen. Was bedeutet das für PädagogInnen in Ihrem Alltag? Und wie reagiere ich auf rechte Sprüche in meiner Klasse / Gruppe?
Der schulische Personalrat ist bei Versetzungen, Neueinstellungen und bei befristeten Arbeitsverträgen in der Mitbestimmung. Um nachzuvollziehen, ob diese Personalmaßnahmen notwendig sind, hat er das Recht sich die Bilanz der Wochenarbeitszeit (KSP) vorlegen zu lassen. Er muss die Grundlagen der Lehrerarbeitszeit-verordnung kennen und er hat das Recht die Funktions-zeiten vorgelegt zu bekommen, dazu muss er die Berechnung der F-Zeiten nachvollziehen können. Die Führung von schulischen Arbeitszeitkonten muss mit dem Personalrat abgestimmt werden.
Der Arbeitsalltag an Bildungseinrichtungen wird von KollegInnen aller Altersstufen in der Regel als stressig und hektisch erlebt. Oft haben wir nämlich das Gefühl, immer weniger Zeit zu haben, obwohl in unserer Gesellschaft an allen Ecken und Enden Zeit gespart wird. Wie auch immer dein persönliches „Zeitproblem“ aussieht – du solltest bedenken, dass du nur dich selbst managen kannst, nicht aber deine Zeit.
Gerade in den Jahren nach Berufsbeginn ist die Belastung sehr hoch. Es scheint manchmal unmöglich zu sein, die Anforderungen der Arbeit zu schaffen und gleichzeitig noch ein erfülltes Leben außerhalb von Schule oder Kita zu haben. Erhöhter Stress trägt dazu bei, dass schon zu Beginn des Berufslebens Unfälle am Arbeitsplatz passieren oder Berufskrankheiten wie Rückenbeschwerden, Hauterkrankungen oder Burn-Out entstehen.
Dieses Seminar gibt einen Überblick über verschiedene Methoden der Belastungsermittlung (Gefährdungsanalysen, Gefährdungsbeurteilungen), über Ergebnisse von Studien und Erhebungen für verschiedene Berufsgruppen (Erzieher/Erzieherinnen, Lehrkräfte, Verwaltungspersonal) sowie über Varianten von Lösungsmöglichkeiten. Entscheidend ist die Herausarbeitung der Rechtsansprüche von Schulpersonalräten wie auch die Vorstellung von „Best Practice“-Beispielen.
Seminarinhalte:
Die Durchführung von Dienststellenleitungsgesprächen gehört zu einer Standardaufgabe von Schulpersonalräten. Gerade konfliktreiche Themen sind dabei manchmal nicht einfach zu besprechen.
Dieser Seminartag vermittelt Techniken der Gesprächsführung für unterschiedliche Situationen, die in einem Videotraining anhand von Themen aus der Praxis ausprobiert werden.
Seminarinhalte:
- Gesprächsführungstechniken
- Videotraining
Stress ist zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden. Werden berufliche und private Anforderungen als Belastung empfunden, entsteht Stress. Gerade in der Kita gehört er zum Alltag und nimmt mit sich verschlechternden Arbeitsbedingungen zu. Was ist Stress? Was stresst uns überhaupt? Zu welchen körperlichen Reaktionen kommt es? Welche Möglichkeiten haben wir, diese Symptome auszugleichen?
Allgemeine Aufgaben des Schul-PR, Informationsrecht des Schul-PR, Fortbildungsmöglichkeiten des Schul-PR, Informationsarbeit und Sachverständige, Geschäftsführung des Schul-PR, Überblick über die Mitbestimmungsinhalte und –verfahren nach dem HambPersVG, Aufgabe und Wirkung von Dienstvereinbarungen, Strukturen, die die Arbeit der Schulpersonalräte beeinflussen, u. a. die Struktur der BSB, Verhältnis der Schulleitungen zur BSB, Rechte und Pflichten der Schulleitung ggü.
Die GEW hat es in den letzten Jahren geschafft, viele neue Mitglieder zu gewinnen. Doch das hieß und heißt keineswegs, dass diese auch in den GEW-Gremien mitmachen. Woran liegt das? Was motiviert uns und andere, sich aktiv in der GEW zu engagieren und diese mitzugestalten?
Dafür lohnt der Blick auf uns selbst: Wofür setzen wir uns ein? Für welche Themen machen wir uns stark, für welche Ziele brennen wir? Was macht die politische Arbeit für uns attraktiv? Welchen Nutzen hat sie für uns? Und wie können wir andere ebenfalls dafür anstecken?
Wie wirke ich vor der Klasse oder in anderen Gruppen? Welche Faktoren beeinflussen dabei mein Auftreten? Kommunikation besteht nicht nur aus Worten. Die Signale, die gleichzeitig von unserem Körper aus-gehen, haben eine große Bedeutung für die Wirkung unseres Auftritts. Unser Gesichts-ausdruck, die Haltung des Körpers, Stimmeinsatz und Augenkontakt beein-flussen die Kommunikation sehr. Diese nonverbalen Elemente bestimmen die Beziehung zwischen den Menschen und übermitteln manchmal andere Botschaften als die verbalen Inhalte.



