GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Foto: Margot Kessler / pixelio.de

Die Digitalisierung in der Schule hat durch die Corona-Pandemie einen Schub bekommen. Trotzdem gibt es weiterhin eklatante Lücken bei der technischen Ausstattung. Gleichzeitig hat sich die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte verändert und ist noch einmal gewachsen. Eine der größten Herausforderung stellt zudem die Kluft zwischen digitalen Nachzügler- und digitalen Vorreiter-Schulen dar. Das Lernen mit digitalen Medien und Tools wird an deutschen Schulen extrem ungleich umgesetzt. Es gibt gewaltige Unterschiede bei der digitalen Infrastruktur.

Seit dem 17. März waren die Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb, ab dem 7. Juni werden sie vor dem Hintergrund der deutlich gesunkenen Infektionszahlen in den Regelbetrieb zurückkehren.

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Wie berichtet, können ab dem 31.5.21 wieder Schüler*innen aller Klassenstufen am Präsenzunterricht in allen Schulen teilnehmen.

Foto: Inklusion © Dieter-Schuetz / www.pixelio.de

Die GEW weist auf folgenden Offenen Brief der Betriebsgruppe der Grundschule Brehmweg zur „Anpassung“ des Sozialindexes von KESS 2 auf KESS 4 hin.

Brandbrief der Grundschule Brehmweg zur „Anpassung“ des Sozialindexes von KESS 2 auf KESS 4

Sparprogramm der Behörde auf Kosten von Kindern, Eltern und Schule!

UN-Jahr 2021 gegen Kinderarbeit

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2021 zum internationalen Jahr zur Beendigung von Kinderarbeit ausgerufen. Bei der VN-Generalversammlung im September könnten sich die Staaten zu wichtigen Schritten im Kampf gegen Kinderarbeit verpflichten. Die Erfolge der letzten Jahrzehnte werden aktuell durch COVID-19 bedroht.

Für die GEW ist es sehr nachvollziehbar, dass ab der kommenden Woche alle Schülerinnen und Schüler wieder zum vollen Präsenzunterricht in die Schulen kommen können. Sie mahnt an, die Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Schulen weiterhin mit Sorgfalt zu beachten sowie pädagogische Freiheiten zu ermöglichen und das ‚soziale Lernen‘ in den Mittelpunkt zu stellen.

Neue Vorsitzende GEW Hamburg

Sven Quiring, Yvonne Heimbüchel und Bodo Haß wurden beim Gewerkschaftstag der GEW Hamburg mit großer Mehrheit zu den neuen Vorsitzende der GEW Hamburg gewählt. Die Online-Wahl war vorläufig und muss noch per Briefwahl bestätigt werden, um Rechtssicherheit zu gewährleisten.

Angesichts der aktuellen Situation sehen sie insbesondere die Aufgabe, Gesundheitsschutz und Bildungsgerechtigkeit in Zeiten von Corona neu zu denken, als zentralen Schwerpunkt in der kommenden Zeit an.

Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Die GEW erwartet vom nächsten Bundestag umfassende Reformen des Bundeausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) und des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG). Das geht aus den wissenschaftspolitischen Prüfsteinen zur Bundestagswahl hervor, die die Bildungsgewerkschaft heute aus Anlass ihrer wissenschaftspolitischen LIVE-Konferenz vorgestellt hat. „Mit einer substanziellen Reform von BAföG und WissZeitVG kann der Bund die Weichen für bessere Studien- und Beschäftigungsbedingungen an den Hochschulen stellen.

„Bildung. Weiter denken!“ lautet das Motto des 29. ordentlichen Gewerkschaftstages der GEW Bund, der vom 9. bis 11. Juni 2021 digital stattfindet und von Leipzig aus gestreamt wird. Er ist das höchste Beschlussgremium der GEW und bestimmt die Ziele unserer Arbeit. 432 Delegierte entscheiden über die Vorsitzende, den Vorstand und über die Position der GEW zu bildungs- und tarifpolitischen Themen.

Die Hamburger Delegierten wurden bereits auf dem vorletzten Hamburger Gewerkschaftstag gewählt.

Foto: S. Hofschlaeger / www.pixelio.de

Die GEW warnt, den Schulstoff in Rekordzeit durchzupeitschen und so Lehrerschaft und Schülerinnen und Schüler zu stressen. Das Augenmerk soll auf das Lernen und das Auffangen nach der Coronakrise gelegt werden.

Angesichts der Coronapandemie hat die GEW vor einer Überforderung von Schülerinnen und Schülern beim Aufholen von Lernstoff gewarnt. Es bringe nichts, „möglichst alle Klausuren und Klassenarbeiten mit Noten durchzupeitschen und dafür ,Stoff‘ in Rekordzeit in die Köpfe zu bringen“,  sagte GEW-Vorstandsmitglied Ilka Hoffmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

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