GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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GEW Newsletter Kinder- und Jugendhilfe Januar 2016

Foto: (c) Thorben Wengert / www.pixelio.de

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mahnt dringend ein Bundes-Kitagesetz an. Dem Gesetz müssten ein neues Finanzkonzept und konkrete Schritte folgen, um die Qualität in Kindertageseinrichtungen zu verbessern. „Wer mehr Qualität will, muss die Rahmenbedingungen ändern. Erzieherinnen und Erzieher arbeiten seit Jahren über die Grenze der Belastbarkeit hinaus.

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„Begeisterung sieht anders aus“, urteilte der GEW-Sprecher der Fachgruppe Kinder- und Jugendhilfe Jens Kastner als die Auszählung beendet war. „Viele Kolleginnen und Kollegen hatten für eine echte Aufwertung ihres Berufes gekämpft und die ist nicht erreicht worden.“

Seminarprogramm für Kita-Beschäftigte

Das Seminarprogramm der gba - Gewerkschaftliche Bildung 2016 für Beschäftigte in Kitas und Einrichtungen der Jugendhilfe liegt vor.

Alle Seminare und mehr Infos unter www.gew-hamburg.de/seminare/gewerkschaftliche-bildung

Informationen zu inhaltlichen Fragen und weiteren Angeboten:

Frank Hasenbein

Referent für gewerkschaftliche Bildungsarbeit

Tel. 040 / 41463319, E-Mail:

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In Kitas werden immer mehr Kinder unter drei Jahren betreut. Zum 1. März 2015 gingen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 694.500 unter Dreijährige in eine Kindertageseinrichtung oder eine öffentlich geförderte Kindertagespflege. Dies waren 31.800 Kinder beziehungsweise 4,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Zwischen dem 1. März 2013 und dem 1. März 2014 hatte es bereits einen Anstieg von 10,6 Prozent (+ 64.000 Kinder) gegeben. Die GEW fordert einen Ausbau des Angebots von ganztägig verfügbaren Plätzen.

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Die GEW fordert – gemeinsam mit dem Deutschen Caritas Verband (DCV) und dem Arbeiterwohlfahrt Bundesverband (AWO) – eine rechtliche Regelung der Arbeitsbedingungen in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege: im Rahmen eines Bundesqualitätsgesetzes für Kindertagesbetreuung.

Im Vordergrund stehen dabei insbesondere die Fachkraft-Kind-Relation, die „mittelbare pädagogische Arbeit“, die Freistellung von Kitaleitungskräften und die Fachberatung.