GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Newsletter GEW Hamburg 9.8.2019

Die GEW wünscht allen Schulen, insbesondere den gut 1000 neuen Lehrkräften, davon über 400 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, ein gutes Schuljahr 2019/20! Die GEW begrüßt es, dass die Stadt Hamburg bei den Neueinstellungen nicht kleckert, sondern klotzt. Dies ist allerdings auch notwendig, wenn Hamburg der kommenden Schüler*innengeneration – im Jahr 2030 sollen es 40.000  Schüler*innen mehr in Hamburg geben – gute Bildungschancen bieten will. Um dies zu schaffen, müssen sich die Einstellungszahlen in den folgenden Jahren aber noch stark steigern.

Foto: S. Hofschlaeger / www.pixelio.de

Die GEW Hamburg gratuliert der Uni Hamburg zum Erwerb des Status einer Exzellenzuniversität. Zugleich fordert die GEW die nun sogenannte Eliteuniversität auf, die Fördergelder für unbefristete Beschäftigungsverhältnisse mit ihren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einzusetzen.

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Die GEW kritisiert den Grundschul-Vorstoß des CDU-Politikers Carsten Linnemann scharf: Dies sei „reiner Populismus und pädagogisch nicht sinnvoll“, sagt Schulexpertin Ilka Hoffmann und fordert integrative Konzepte zur Sprachbildung.

WIPR Liste 2019

Bei der Wahl zum Personalrat für das wissenschaftliche Personal an der Uni Hamburg konnte die Liste von GEW und verdi einen Sitz bei den Beamtinnen und Beamten hinzugewinnen. Bei den Angestellten gab es minimale Stimmverluste, ohne dass sich dies auf die Mandatsverteilung auswirkte. Erfreulich ist die erneut gestiegene Wahlbeteiligung, die nach 2012 (mit 32,3) und 2015 (mit 37,7) erneut gestiegen ist und nun bei 40,7% lag. Wir gratulieren allen neu gewählten Personalratsmitgliedern zu ihrer Wahl.

Tagung zu Strategien gegen Rechts in Bildung und Kultur

Was die Neue Rechte „Metapolitik“ nennt, bezeichnet eine Strategie, bei der die gesellschaftlichen Wertevorstellungen nach und nach zugunsten rechter Ideologien verändert werden sollen, um die „Meinungsführerschaft“ zu erlangen. Bildung und Kultur nehmen in diesem Szenario eine Schlüsselrolle ein. Inner- und außerparlamentarisch spüren wir deshalb seit einigen Jahren in Strukturen der Kultur sowie der Bildung die Versuche, eine nationalistisch, völkisch und homogen gedachte Vision der „deutschen Kultur“ zu implementieren.

Haltung zeigen - Demokratie und Zivilcourage stärken!

Pädagogische und GEWerkschaftliche Handlungsperspektiven im Umgang mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus

Die bundesweite Fach- und Vernetzungstagung richtet sich an Kolleginnen und Kollegen in der schulischen und außerschulischen Bildung, in der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie an GEW-Aktive, die sich für die Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen und rechtsextremen Einstellungen sowie gegen Meinungsmache und Einschüchterungsversuche der Neuen Rechten (besser) wappnen wollen.

Wie gefährlich ist die Antifa?

Die AFD hatte in Hamburg mit ihrem Denunziationsportal Erfolg:
Die Schulbehörde hat an der Ida-Ehre-Schule „Antifa"-Sticker entfernen lassen und Schlagzeilen in der Presse haben die Rhetorik der AFD aufgegriffen. („Linksextremisten agieren ungestört an Schule“). All dies führt dazu, dass der Eindruck entsteht, dass die Antifa einen Angriff auf den demokratischen Rechtsstaat darstellt. Ist dieser Eindruck richtig? Ist die Antifa für unsere Ordnung gefährlich? Oder ist sie, angesichts der immensen Probleme der Welt, noch lange nicht gefährlich genug?