GEW Hamburg

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Newsletter GEW Hamburg 9.6.2017

 

 

TV-L

Während die Tarifbeschäftigten im Landesdienst mit der Mai-Abrechnung die erhöhten Entgelte erhalten haben, müssen sich die verbeamteten KollegInnen und Kollegen noch ein wenig gedulden. Zur Erinnerung:

Rückwirkend zum 1. Januar 2017:

Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle

Der Blog "Die Umverteiler klären auf" informiert über Argumente und Forderungen des Bündnisses "Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle". Im aktuellen Beitrag erklärt die GEW, wie eine nötige Erhöhung der Bildungsausgaben machbar ist.

Bild: Thomas Plassmann

Hamburg ist eine reiche Stadt in einem reichen Kontinent. Auch in den letzten Jahrzehnten ist die Produktivität und Kreativität der Gesellschaft enorm gewachsen. Doch anstatt diese Möglichkeit für das Allgemeinwohl zu nutzen, ist vom jeweiligen Hamburger Senat eine Politik der Umverteilung von Unten nach Oben verfolgt worden.

DGB Hamburg

Der DGB Hamburg fordert angesichts der Steuerschätzung, drängende Investitionen nicht hinauszuzögern, sondern die finanziellen Möglichkeiten voll zu nutzen, um Hamburgs Infrastruktur zu stärken. „Das Geld ist für Hamburg enorm wichtig – wenn es richtig investiert wird. In Straßen, Brücken, Schulen, soziale Einrichtungen. Einen Magerstaat können und dürfen wir uns nicht leisten“, sagte Katja Karger, Hamburgs DGB-Vorsitzende und warnte zugleich vor einem Steuersenkungswahlkampf: „Die öffentliche Hand ist immer noch unterfinanziert.

Faulstich-Wieland; Scholand: Gendersensible Berufsorientierung

Die Idee, eine Handreichung für Lehrkräfte und andere im Bereich von Berufsorientierung tätige Menschen zu schreiben, hat sich aus den gewonnenen Erkenntnissen einer Forschung an der Universität Hamburg im Zeitraum von 2/2013 bis 3/2017 entwickelt.

Diskussionsveranstaltung mit

Dr. Laurence Marfaing, German Institute of Global and Area Studies, Hamburg (ehem. Übersee-Institut)

Dr. Ramona Lenz, medico international, Frankfurt/Main

Dr. Uta Bracken, Brot für die Welt, Berlin

Ngozi Utoh-Samuel, Migrantin aus Nigeria

Die Zahl der Migranten und Migrantinnen aus Westafrika ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die meisten wählen den riskanten Weg über das Mittelmeer. Nur wenige haben Aussicht auf ein Bleiberecht. Warum kommen sie zu uns?

Stadt des Ankommens

Das Hamburger Schulgesetz setzt erfreulicherweise das Recht auf schulische Bildung konsequent um – auch für Kinder und Jugendliche ohne Aufenthaltsstatus. So heißt es in § 37 HmbSG: „Wer in der Freien und Hansestadt Hamburg seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat, ist in Hamburg zum Schulbesuch verpflichtet.“ Schulpflicht gilt für 11 Schuljahre und endet mit dem 18. Lebensjahr. Dennoch gibt es in der praktischen Realisierung dieses Rechts in Hamburg nicht selten Probleme.

Veranstaltung 26_6_2017

Mit der Veröffentlichung des Buches „Die ideologische Ausrichtung der Lehrkräfte 1933-1945“ im Oktober 2016 ist eine Diskussion in Gang gekommen, in der es u.a. um die Frage geht, inwiefern Max Traeger, nach dem die Stiftung der GEW benannt ist, als Vorbild für die GEW dienen kann. Diskussionen gibt es dabei u.a. über seine Rolle bei der Gleichschaltung der GEW-Hamburg-Vorläuferorganisation „Gesellschaft der Freunde“ 1933 sowie bei der Übergabe des Curiohauses nebst der 1935 erworbenen Immobilie Ro 19 an die GEW Hamburg 1954.

DGB-Jugend Veranstaltung Bildungsfinanzierung

Die DGB Jugend lädt herzlich ein zu einer Veranstaltung zur Studienfinanzierung. Die GEW unterstützt diese Veranstaltung.

Gäste auf dem Podium:

Tobias Kaphegyi (Verfasser alt. BAföG-Bericht)

Annika Urbanski (SPD)

Johannes Müller (Grüne)

Linke und CDU (angefragt)

Veranstaltung 28_6_2017

„Bildung. Weiter denken!“ ist eine Initiative der GEW für bessere Lern- und Arbeitsbedingungen sowie mehr Geld für Bildung. Vor kurzem ist die Broschüre „Bildungsfinanzierung. Weiter denken: Wachstum, Inklusion und Demokratie. Warum jetzt dringend mehr Geld für Bildung ausgegeben werden muss. Und woher es kommen sollte!“ erschienen.   

Nach einer Einführung in die Studie durch den Autor Tobias Kaphegyi  besteht die Möglichkeit zu Diskussion. 

Mittwoch, 28. Juni 2017, 18 Uhr im Curiohaus, Raum A

Foto: BirgitH / www.pixelio.de

Die Prognosen für die Zukunft, was das Rentenniveau angeht, sind besorgniserregend. Wenn sich nichts ändert, geht es weiter bergab mit der Rente. Im Jahr 2000 lag das Rentenniveau noch bei 53 % - auch das schon beschämend –, heute liegt es bei 48 % und wird bei gleichbleibenden Bedingungen bis zum Jahr 2045 auf 42 % sinken. 

Wir werden auf der Veranstaltung Vertreter der Bürgerschaftsparteien zu ihren Konzepten befragen und eine eigene Position entwickeln, die die Programme der Parteien auf den Prüfstand stellen.

Veranstalter: BG Ruheständler_innen