GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Newsletter GEW Hamburg 9.2.1.2018

Seit 2015 kämpft  die GEW Hamburg verstärkt dafür, alle Grund-und Mittelstufenlehrkräfte, die eine vollständige Lehrerausbildung mit erstem und zweitem Staatsexamen haben, wie alle anderen Lehrkräfte nach A13 Z bzw. E13 zu bezahlen. Die Grund- und Mittelstufenlehrkräfte sind in Hamburg derzeit schlechter gestellt und werden nur nach A12 bzw. E11 bezahlt. „Wir haben Unterschriften gesammelt, Protestbriefe geschrieben, Protestaktionen durchgeführt und mit der Schulbehörde viele Gespräche geführt“, so Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg.

Seit 2015 verstärkt die GEW Hamburg ihre Forderung nach A13 Z bzw. E 13 für alle Grund-und Mittelstufenlehrkräfte, die eine vollständige Lehrerausbildung mit erstem und zweitem Staatsexamen haben.

TVöD

Sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro fordern die Gewerkschaften in der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes für die bei Bund und Kommunen Beschäftigten. Zudem erwarten die Gewerkschaften, dass die Jahressonderzahlung für das Tarifgebiet Ost auch für den kommunalen Bereich an das West-Niveau angeglichen wird. Fast 30 Jahre nach der deutschen Einheit zahlen die Kommunen im Tarifgebiet Ost nur 75 Prozent der Sonderzahlung West.

„Mehr Hände für Hamburgs Kitas“

Die Volksinitiative und das Kita-Netzwerk sehen sich einem wahren Trommelwirbel in den Medien ausgesetzt. Gestützt auf Fantasierechnungen werden die Forderungen von Seite des Senats als überzogen bezeichnet und eine gerichtliche Überprüfung angedroht bzw. eingefordert.

GEW

Die Geschichte der GEW Hamburg ist zum Teil intensiv beforscht und dabei erinnerungspolitisch auch heftig umstritten. Zugleich existieren aber auch noch „blinde Flecken“, die wenig erforscht und (fast) vergessen sind. Dies nimmt der Landesverband zum Anlass, zwei Forschungsprojekte auf den Weg zu bringen. Eines beschäftigt sich mit der Gleichschaltung der GEW-Vorläuferorganisation Gesellschaft der Freunde 1933, ein weiteres mit der Rolle der GEW Hamburg bei den Unvereinbarkeitsbeschlüssen im Kontext der Berufsverbote in den 1970er Jahren.

 

Foto: Dieter Schütz / www.pixelio.de

Seit dem 20. Januar 2018 findet eine militärische Invasion der türkischen Armee und verschiedenen Söldnergruppen gegen die YPG (kurdisch Yekîneyên Parastina Gel, Verteidigungseinheiten) und die überwiegend kurdische Bevölkerung im Kanton Afrin statt. Bombardierungen und Artilleriebeschuss fordern schon jetzt zahlreiche Opfer in der Zivilbevölkerung.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Die Türkei und mit ihr verbündete islamistische Gruppen greifen seit mehreren Tagen Afrin, den westlichen Kanton Rojavas, an. Weltweit gehen deshalb Tausende auf die Straßen, um gegen die türkische Kriegspolitik und die stillschweigende Unterstützung der westlichen Staaten zu protestieren. Am Freitag, den 26.01.2018, spricht Außenminister Sigmar Gabriel in der SPD-Zentrale in Hamburg und im Thalia-Theater. Für den 3. Februar ist zudem eine Bündnisdemo geplant. Lasst uns gemeinsam gegen die Angriffe auf Rojava und die deutsche Türkeipolitik sowie die Waffenlieferungen aktiv werden!

HHer Forum

Montag, 2. April 2018, Carl-von-Ossietzky-Platz, Hamburg

Die Bundesregierung will den deutschen Rüstungsetat auf bald 70 Milliarden Euro nahezu verdoppeln. Damit wird noch mehr Geld für Sozialausgaben, Gesundheit und Bildung fehlen.

Eine Zeitreise durch 70 Jahre Heimgeschichte

Geschlossene Heime sind keine Lösung.

Kinder und Jugendliche dürfen in Ihren Menschenrechten nicht verletzt werden. Das gilt immer und überall, auch in Heimen.

Und doch passiert es, wie die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen. Dabei wissen alle Fachleute: Erziehung kann nur mit den Kindern und Jugendlichen gelingen, niemals gegen sie.

GEW

Die GEW sieht in dem Koalitionspapier von CDU/CSU und SPD mit Blick auf die Bildung „kleine Schritte in die richtige Richtung“. „In das Koalitionspapier haben mehr bildungspolitische Themen Eingang gefunden als bei den Jamaika-Gesprächen. Eine Reihe unserer Forderungen wurde aufgegriffen: So wird das Kooperationsverbot insofern weiter gelockert, als der Bund den Ländern jetzt Finanzhilfen für die Bildungsinfrastruktur aller Kommunen geben kann“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag in Frankfurt a.M.