GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Newsletter GEW Hamburg 20.03.15

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An die Kolleginnen und Kollegen des Sozial- und Erziehungsdienstes in den Kitas und GBS-Einrichtungen der Betriebe: „Elbkinder“-Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten gGmbH, Hamburger Schulverein von 1875 e.V. , Rudolf-Ballin-Stiftung, Kitas des ASB und des Studierendenwerk Hamburg  die nach der S-Tabelle bezahlt werden!

In den Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten mauern die Arbeitgeber weiterhin. In drei Verhandlungsrunden hat die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) kein Angebot zur Gehaltserhöhung vorgelegt. Weiterhin fordern sie Abstriche bei den VBL-Betriebsrenten. Zur Lehrkräfte-Eingruppierung wollen sie ihre Vorstellungen diktieren, ohne auf Kernforderungen der GEW einzugehen.

Wochen gegen Rassismus

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) appelliert mit Blick auf den „Internationalen Tag gegen Rassismus“ am Samstag an die Bundesregierung, die Teilhabe junger Flüchtlinge an Bildung zu verbessern. Möglichkeiten böten die anstehenden Gesetzesnovellen zum Bleibe- und Aufenthaltsrecht sowie zum Kinder- und Jugendhilferecht. Nach wie vor sind wir weit von dem Ziel entfernt, benachteiligte Kinder und Jugendliche in Deutschland ausreichend zu fördern und allen gleiche Bildungschancen zu bieten.

längstes Transparent

Das Kitanetzwerk-Hamburg wird solange weitermachen bis endlich der Personalschlüssel in den Kitas auch die mittelbare Pädagogik und die Personalausfälle im Kita-Gutscheinsystem berücksichtigt.

 

Am 17.3. haben die Kolleginnen und Kollegen mit einer großartigen Aktion den Jungfernstieg „plakatiert“. An die 500 TeilnehmerInnen brachten ihre in den Kitas gestalteten Transparente mit, um diese dann zu dem längsten „Protest-Transparent zusammenzufügen.

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„Wir freuen uns über die große Beteiligung am Warnstreik! Heute haben die Beschäftigten gezeigt, dass Sie nichts von der Verhandlungsblockade der Arbeitgeber halten und bereit sind, für ihre Rechte zu kämpfen“, so Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der GEW Hamburg.

Der 16.3. begann mit einer Kundgebung von etwa 300 PädagogInnen vor der Stadtteilschule am Hafen (Standort Neustadt). Hier sorgten die Streikenden dafür, dass die Schule nicht beginnen konnte. Eltern und SchülerInnen zeigten aber großes Verständnis für die berechtigten Forderungen der Lehrkräfte.

Tarifeinheit

Wenige Tage bevor das Gesetz zur Tarifeinheit im Bundestag erstmals beraten wird, meldet der Tagesspiegel einen möglichen Verstoß gegen das Grundgesetz. Er beruft sich dabei auf ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags. Wir fordern das Gesetz zu stoppen!

 

Frauentag Logo

Dringenden Handlungsbedarf hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für die Honorarlehrkräfte insbesondere in der staatlich finanzierten Weiterbildung festgestellt. Vier von fünf der 150.000 hauptberuflichen Honorarlehrkräfte sind Frauen. „Von den Honoraren bleibt häufig weniger als der Mindestlohn von 8,50 Euro in der Stunde übrig. Damit liegt das Einkommen vieler akademisch qualifizierter Frauen auf Hartz-IV-Niveau.

Logo Hochschulwatch

"Länder und Hochschulen müssen der Kommerzialisierung von Forschung und Lehre Grenzen setzen“, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende und Hochschulexperte der GEW Andreas Keller mit Blick auf die Pressekonferenz von hochschulwatch.de.

 

Haus Brannenburg

Wir laden euch ganz herzlich zum 17. MaiMeeting der GEW ein. Es findet vom 14. bis 17. Mai 2015 (Himmelfahrtswochenende) im ver.di Bildungszentrum Haus Brannenburg (südlich von Rosenheim) im Bundesland Bayern statt. Die tolle Bildungsstätte liegt am Fuße des Wendelsteinmassivs inmitten der intakten Natur der oberbayerischen Voralpen.

Das Bildungswesen in Hamburg wird auch weiterhin durch eine deutliche Unterfinanzierung gekennzeichnet sein, so das erste Ergebnis der rot-grünen Koalitionsverhandlungen.  Bei der gemeinsamen Erklärung der Verhandelnden nach der Sitzung zum Thema Finanzen wurde Einigkeit demonstriert und gemeinsam festgestellt, dass die Schuldenbremse gelte und die Grünen lediglich die Prioritäten etwas anders setzen wollten.