GEW Hamburg

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Newsletter GEW Hamburg 18.12.15

Die GEW begrüßt den Austausch zwischen Initiativen, Institutionen und FHH auf dem morgigen „Forum Flüchtlingshilfe“ in der Fischauktionshalle.

„Wir sehen, dass die Stadt Hamburg sehr wohl bemüht ist, die Lage der Ankommenden zu verbessern“, so Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW Hamburg): „Im Bereich Bildung für Flüchtlinge muss aber mehr passieren, damit die Integration der neuen MitbürgerInnen gelingt.“

Die GEW hat dazu an Senat und Bürgerschaft folgende Forderungen:

Frühkindliche Bildung / Kitas:

Foto: (c) tarudeone / www.pixelio.de

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) verbucht die Novellierung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, die heute im Bundestagsplenum ansteht, als „wichtigen Teilerfolg“. „Die Gesetzesänderung, die die Große Koalition auf den Weg gebracht hat, bleibt in vielen Punkten hinter den Forderungen der GEW zurück. Aber Rahmenbedingungen für den Kampf um faire Beschäftigungsbedingungen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden sich verbessern.

Schülerdemo für Bleiberecht

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler rufen für Freitag, den 18.12.2015 zu einer „Demonstration für Bleiberecht“ auf. Dabei wollen sie für grundlegende Rechte für Geflüchtete, aber auch gegen Fluchtursachen und rassistische Hetze auf die Straße gehen. Die GEW freut sich über dieses Engagement und regt ihre Mitglieder an, Thema und Aktivität als praktischen Unterricht zu behandeln. Die Demonstration beginnt um 12 Uhr am Steintordamm beim Hamburger Hauptbahnhof.

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Foto: Konstantin Börner

Das tunesische Quartett für den nationalen Dialog ist mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Die Organisationen wurden für ihren Einsatz für mehr Demokratie in Tunesien geehrt. Zu den Preisträgern zählt Gewerkschaftschef Houcine Abassi.

Das am 10. Dezember in Oslo gewürdigte tunesische Quartett, das in dem nordafrikanischen Land einen friedlichen politischen Prozess förderte, besteht aus dem Gewerkschaftsverband (UGTT), dem Arbeitgeberverband (UTICA), der Menschenrechtsliga (LTDH) und der Anwaltskammer.

Foto: © Inklusion / Thomas Plassmann

Die GEW hat die Einführung der Integrations- und integrierten Regelklassen vor über 20 Jahren nicht nur begrüßt, sondern war an der Entwicklung und Weiterentwicklung des Modells beteiligt. Mit der Drucksache 20/3641 – Titel: „Inklusive Bildung an Hamburgs Schulen“ – ist noch in der ersten Hälfte der vorangegangenen Legislaturperiode das Ende der Integrations- und Integrativen Regelklassen im Grundschulbereich und der Integrationsklassen in der Sekundarstufe 1 (Stadtteilschulen) besiegelt worden.