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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Newsletter GEW Hamburg 17.11.17

Foto: GEW Hamburg / Fredrik Dehnerdt

Im Vergleich mit anderen Lehrämtern arbeiten die Lehrkräfte an Grund- und Stadtteilschulen mit A12 bzw. E11 Jahr für Jahr eineinhalb Monate ohne Bezahlung. Auf diese Ungerechtigkeit haben heute die Kolleginnen und Kollegen der Grundschule  Mümmelmannsberg mit ihrem Protest hingewiesen. In der Mittagspause kam ein Großteil des Kollegiums vor das Schultor und jede/r hat sehr individuell deutlich gemacht, warum ihre Arbeit mehr wert ist als A12 bzw. E11.

Fachschaftsräte des Lehramts an beruflichen Schulen der Universität Hamburg

Die GEW unterstützt die „Gemeinsame Stellungnahme der Fachschaftsräte des Lehramts an beruflichen Schulen der Universität Hamburg“ zu den Ziel- und Leistungsvereinbarungen von 2017 und zu der aktuellen Situation im Studiengang Lehramt an beruflichen Schulen der Universität Hamburg.

Die GEW fordert das Präsidium der UHH und Fakultät Erziehungswissenschaften auf, die in den Ziel- und Leistungsvereinbarungen deutlich werdende Benachteiligung der beruflichen Bildung zu korrigieren.

Die Stellungnahme findet sich im Anhang.

 Foto: I-vista / www.pixelio.de

Die GEW hat die Länder aufgefordert, bei der Bekämpfung des Lehrkräftemangels keine Abstriche an der Qualität der Ausbildung der Pädagoginnen und Pädagogen zu machen. „Die Lage ist dramatisch: Schon jetzt sind tausende Lehrkräftestellen bundesweit nicht besetzt – und in den kommenden Jahren werden die Schülerzahlen weiter steigen.

Foto: Stephanie Hofschlaeger / www.pixelio.de

Vor wenigen Tagen war Kerem Schamberger, ein Wissenschaftler aus München und Aktivist, bei unserer Veranstaltung zum Thema Berufsverbote, und berichtete davon, dass er auf Grund seiner Angaben beim bayrischen Fragebogen zur Prüfung der Verfassungstreue für  drei Monate nicht an einer bayrischen Hochschule arbeiten durfte. Vorgeworfen wurde ihm u.a. seine Nähe zur VVN-BdA sowie sein Eintreten für kurdische Organisationen. Mittlerweile ist er eingestellt.

Foto: Gila Hanssen / www.pixelio.de

Die GEW begrüßt, dass sich die Sondierungsparteien beim Thema Bildung auf notwendige Mehrausgaben verständigt haben. „Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, auf den nun weitere folgen müssen“, sagte die Vorsitzende der GEW, Marlis Tepe, heute in Frankfurt am Main. Auch die Vorstöße zur Abschaffung des Kooperationsverbotes zwischen Bund und Ländern erfreuten Tepe. „Die GEW kämpft schon lange für ein Kooperationsgebot, anstatt eines Verbotes. Der Bund muss den Ländern finanziell stärker unter die Arme greifen können“, sagte Tepe.

Samstag | 9. Dezember 2017 | 18.00 bis 21.00 Uhr
Dreieinigkeitskirche, St. Georgs Kirchhof

Am Vorabend des Internationalen Tages der Menschenrechte lädt das Bündnis Stadt des Ankommens Gäste aus den USA, England und Spanien und AkteurInnen aus verschiedenen Hamburger Einrichtungen und Initiativen ein, um zu erörtern, wie Menschenrechte der hier lebenden Gefl üchteten und Obdachlosen umgesetzt werden müssten und könnten.
Das Programm:

Logo Ja13

Die GEW macht während eines bundesweiten Aktionszeitraums weiter Druck für „JA13“, die gleiche Bezahlung aller voll ausgebildeten Lehrkräfte. Lehrkräfte an Grundschulen und in der Sekundarstufe I sollen künftig nach der Besoldungsgruppe A13 (Beamtinnen und Beamte) bzw. der Entgeltgruppe E13 (Angestellte) bezahlt werden. „Es tut sich noch zu wenig in den Landesregierungen“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Dienstag in Frankfurt a.M. mit Blick auf den Auftakt der Aktionen, die bis zum 24. November laufen.

GEW Kultur

Zu dem Film TEHERAN TABU liegt jetzt auf Unterrichtsmaterial zum download vor. Hier der link: https://www.gew-hamburg.de/termine/film/2017-11-12/teheran-tabu