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Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Landesverband Hamburg
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Newsletter der GEW Hamburg 24.4.2020

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Die Hamburger Schulbehörde hat ihr Konzept für eine Wiederöffnung der Schulen vorgelegt. Dies sieht insbesondere verpflichtenden Präsenzunterricht in Deutsch, Mathe, Englisch bzw. Sachunterricht (an den Grundschulen) vor. Für alle Schulen gelten die fachlichen Vorgaben und Vorgaben für Gruppengrößen, Jahrgänge und Anzahl der Stunden gleichermaßen, völlig unabhängig von lokalen und schulischen Gegebenheiten. Dieser Unterricht soll ab 27.4. bzw. 4.5. vor allem den jetzigen und nächstjährigen Abschlussklassen bzw. den 4. Klassen in den Grundschulen und 6.

Foto: Cisco Ripac / pixelio.de

Die Hamburger Schulbehörde hat, wie der Presse zu entnehmen war, einen aktuellen Hygieneplan zur Wiedereröffnung der Schulen vorgelegt.

Foto: Helene Souza / pixelio.de

Die GEW plädiert bei der Wiederöffnung von Kitas wegen der unterschiedlichen Situationen in den Ländern und Einrichtungen für lokale Lösungen in Abstimmung zwischen Ministerien, Kommunen, Trägern, Kitaleitungen und Gesundheitsbehörden.

Bild: www.jenafoto24.de / pixelio.de

Frankfurt a.M. – Die GEW hat Bundesregierung und Bundestag aufgefordert, Studierende und Hochschulbeschäftigte wirksam vor den Auswirkungen der Corona-Krise zu schützen. „Bereits im März hat der Bund milliardenschwere Hilfen für Unternehmen und Selbstständige auf den Weg gebracht. Auch Studierende und Hochschulbeschäftigte müssen jetzt endlich einen Platz unter dem Rettungsschirm der Bundesregierung bekommen.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Frankfurt a.M. – Die GEW begrüßt grundsätzlich, dass Schülerinnen und Schüler aus ärmeren Familien einen Zuschuss für die Anschaffung digitaler Endgeräte bekommen sollen. „Das ist ein richtiger Schritt: Die Tücke liegt jedoch im Detail“, sagte GEW-Vorsitzende Marlis Tepe am Donnerstag in Frankfurt a.M. „Für arme Eltern reicht die Hilfe von rund 150 Euro nicht aus.

DGB

„Angesichts des massiven Widerstands der Union und der Arbeitgeber sind die Ergebnisse zur Anhebung des Kurzarbeitergeldes (KUG) ein Erfolg, für den sich die Gewerkschaften in den letzten Wochen stark gemacht haben“, sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann am Donnerstag in Berlin.

DGB

Vor dem Koalitionsgipfel zu Covid 19 forderte der Deutsche Gewerkschaftsbund weitere Maßnahmen für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen müssen. „Neben einer erweiterten Entschädigung für Verdienstausfälle ist auch ein gesetzlicher Anspruch auf Freistellung und ein Sonderkündigungsschutz notwendig“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Mittwoch in Berlin.

„Demokratie leben“

Grit Hanneforth, Sprecherin des Bundesverbands Mobile Beratung, über die Folgen der Umstrukturierung des Bundesprogramms „Demokratie leben“, ein mögliches Fördergesetz und Gefahren für Demokratieprojekte durch AfD-Kommunalpolitiker.

Interview: Michael Stahl, freier Journalist

E&W: Frau Hanneforth, die Arbeit des Bundesverbands Mobile Beratung wird durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ gefördert. Wie genau sah die Förderung bislang aus?

Bild: Aka / pixelio.de

Die GEW Hamburg informiert und gibt Antworten  - auf allgemeine Fragen, für die Betriebs- und Personalratsarbeit, sortiert nach den Bildungsbereichen, ... - und aktualisiert diese kontinuierlich.

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Laut der aktuellen Hamburger Corona Eindämmungsverordnung dürfen wir in der GEW weiterhin Versammlungen und Gruppentreffen abhalten, natürlich unter entsprechenden gesundheitsförderlichen Bedingungen. Weitere Infos für GEW Gruppen und der Hygieneplan finden sich unten. Auch die Geschäftsstelle ist zu den genannten Bedingungen geöffnet. Bitte klingeln!

Der vollständige Gesundheits- und Hygieneplan der GEW Hamburg findet sich im Anhang.

hlz

von unserem hlz-Redaktionsleiter Jochim Geffers

Liebe Kolleg_innen,

Livestream am 1. Mai 2020 zum Tag der Arbeit

Der 1. Mai wird in diesem Jahr anders. Ganz anders. Wirklich ganz anders? Eines bleibt gleich: Gemeinsam mit Euch wollen wir einen tollen Tag verbringen, an dem wir zeigen was uns Arbeitnehmer/-innenrechte Wert sind, warum es sich lohnt, dafür in den Gewerkschaften zu kämpfen und was unsere konkreten Forderungen sind. Und ihr habt viele Möglichkeiten euch zu beteiligen:

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Religionsunterricht ist ordentliches Unterrichtsfach an öffentlichen Schulen, seine Gestaltung erfolgt in Absprache mit den Religionsgemeinschaften, so heißt es in Artikel 7 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Mit Bekräftigung des Landesschulbeirats wurden die Ziele des „Gesprächskreis Interreligiöser Religionsunterricht in Hamburg“, formuliert am 12. November 1998 des „Religionsunterrichts für alle" umgesetzt. Wie schön!

Jetzt sollen aber alle Menschen, die Religion unterrichten, eine Vokation oder Missio ihrer Glaubensgemeinschaft haben. Was ist mit denen, die keiner Glaubensgemeinschaft angehören? Dürfen die dann nicht mehr unterrichten? Derzeit: Ja! Selbst wenn eine Person Religion an der Uni Hamburg im Lernbereich studiert hat und somit eine erheblich höhere didaktische Kompetenz des Faches besitzt als eine anderen Person, die einfach nur evangelisch ist und ein halbtägiges Seminar besucht hat, dürfen Schulleitungen zukünftig die kompetentere Person nicht mehr im Religionsunterricht einsetzen. Das ist doch kein gutes Ressourcenmanagement!

Ich suche Menschen, die von dieser Situation betroffen sind. Möchtest du Religion unterrichten und darfst ab nächstem Jahr nicht mehr? Oder kennst du eine Person, der es so geht? Dann melde dich bitte und lass uns gemeinsam etwas tun!

Liebe Grüße,

Nicole Haase, Nicole.Haase.Hamburg@gmx.de