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Newsletter der GEW Hamburg 24.3.2020

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Die GEW Hamburg informiert und gibt Antworten  - auf allgemeine Fragen, für die Betriebs- und Personalratsarbeit, sortiert nach den Bildungsbereichen, ... - und aktualisiert diese kontinuierlich.

Foto: DGB/Simone M. Neumann

Noch immer sind viele Beschäftigte an Kitas und Schulen dazu verpflichtet, in die Bildungseinrichtungen zu kommen. Doch das ist nicht notwendig, sondern fahrlässig!

Aktuell wird schulisches Lernen auf E-Learning umgestellt. Doch die Voraussetzungen und die Zugänge sind für die Kinder und Jugendlichen je nach sozialer Herkunft und sonstigem Hintergrund sehr unterschiedlich. Es ist zu befürchten, dass sich bestehende soziale Benachteiligungen unter den aktuellen Bedingungen noch verschärfen. Digitaler Unterricht bevorzugt jene, die eh schon privilegiert sind. Daher fordert die GEW Maßnahmen, um Benachteiligte nicht noch weiter abzuhängen und sieht eine Lösung darin, die digitale Infrastruktur deutlich und nachhaltig ausbauen.

Foto: colourbox.de

Die Schulen sind schlecht auf digitalen Unterricht aus der Ferne vorbereitet – das zeigt sich durch die Corona-Krise. Lehrerinnen und Lehrer arbeiten unter schweren Bedingungen und brauchen Unterstützung.

Foto:Uta Herbert / pixelio.de

Die Hochschulen in Deutschland stellen in der Coronavirus-Pandemie ihren Präsenzbetrieb ein. Im Umgang mit der Krise fordert die GEW bundesweite Standards und setzt sich für die Studierenden, prekär Beschäftigten und besonders Schutzbedürftigen ein.

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Hier finden sich aktuelle Stellungnahmen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zu Maßnahmen oder geplanten Maßnahmen angesichts der Corona-Krise: www.dgb.de/themen/++co++e06af944-6c41-11ea-b9de-52540088cada

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DGB

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise wird der Deutsche Gewerkschaftsbund in diesem Jahr nicht zu öffentlichen Kundgebungen am 1. Mai aufrufen.

Dazu der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann am Freitag in Berlin:

Gendersensible Berufsorientierung

Die GEW hat ein Faltblatt „Gendersensible Berufsorientierung - Eine Aufgabe für Lehrkräfte, Weiterbildner/innen und Berufsberater/innen“ erstellt, das sich im Anhang findet.

KMK

Die Kultusministerkonferenz hat aus Anlass der Anschläge vom 19. Februar 2020 in Hanau, bei denen zehn Menschen ermordet wurden, eine Erklärung mit folgenden Wortlaut verabschiedet:

"Hanau reiht sich ein in eine Kette von Anschlägen, die sich gegen Menschen richten, die mit und unter uns leben. Diese Anschläge sind Angriffe auf unser freiheitliches und friedliches Zusammenleben.

Sie sind geschürt durch Intoleranz, Menschenverachtung, Fanatismus und neue Formen des Nationalismus. Wir alle sind Ziel dieser Anschläge.

Cover Täterprofile 2

Am 18.6 um 10 Uhr wird vor dem Landgericht Hamburg (Saal A 156), ein Prozess gegen Hans-Peter de Lorent und die Landeszentrale für politische Bildung stattfinden. Gegenstand ist die Veröffentlichung der Biographie von Oscar Toepffer in Bd. 2 der "Täterprofile". Die Klägerin, Enkelin von Toepffer, will erwirken, dass diese Biographie weder weiter in Band 2 veröffentlicht werden darf noch im Internetportal der Landeszentrale auf www.hamburg.de (unter dem Stichwort "Die Dabeigewesenen").

Foto: medico

Die GEW Hamburg unterstützt den Appell „Aufnehmen statt sterben lassen“ und gibt ihn hier wieder. Weitere Infos unter https://www.medico.de/aufnehmen-statt-sterben-lassen-17671/

„Aufnehmen statt sterben lassen“