GEWählen!

06. Mai 2014Von: WebredaktionThema: Personalräte
Die Wahlen für die schulischen Personalräte und den Gesamtpersonalrat Schulen finden vom 5.-9.5.14 statt
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Es gibt viele gute Gründe, die GEW zu wählen … !

Bereits seit zwei Wahlperioden setzen sich GEW-Kolleginnen und Kollegen in Schulpersonalräten und im Gesamtpersonalrat für die Interessen der schulischen Beschäftigten ein. Sie sind bereit, auch in der nächsten Wahlperiode Gewerkschafts- und Personalratsarbeit zu betreiben.

In zahlreichen Personalrätekonferenzen, regionalen Personalrätetreffen und innergewerkschaftlichen Arbeitskreisen wurden immer wieder Strategien für die Arbeit entwickelt und Personalräte bei ihrer Arbeit unterstützt und beraten. Die Personalräte haben in dieser Zeit Kenntnisse erworben, durch die sie als kompetente Gesprächspartner angesehen werden und mit denen auf Augenhöhe verhandelt wird. Diesen Weg wollen wir mit starken GEW Personalräten weitergehen.

Was haben wir erreicht?

Wir — die GEW-Personalräte — haben an den Schulen, in der BSB und im HIBB immer wieder Initiativen gestartet. Die Schulpersonalräte haben eine große Anzahl an Mitbestimmungsvorlagen bearbeitet, Dienstvereinbarungen abgeschlossen und immer wieder darauf hingewiesen, dass Gesetze und Regelungen eingehalten werden.  Auch der Gesamtpersonalrat hat auf allen Ebenen erfolgreich für die schulischen Beschäftigten gearbeitet, dazu hat auch er Dienstvereinbarungen abgeschlossen, Behördenfestlegungen eingefordert und alle anderen rechtlichen Möglichkeiten der Mitbestimmung genutzt.

Dienstvereinbarungen abgeschlossen

Der Gesamtpersonalrat konnte mehrere Dienstvereinbarungen mit der Behördenleitung, dem Li und dem HIBB abschließen, die die Interessen und Möglichkeiten der Kolleginnen und Kollegen schützen. Das sind die Dienstvereinbarungen (DV) zur Organisation und Förderung von Fort- und Weiterbildung im Landesinstitut für Lehrerbildung, die DV zum elektronischen Stundenplan (HSMS- Stundenplan) und die DV zum Personalplanungssystem (PPS). Die Prozessvereinbarung zur Lern- und Kommunikationsplattform WiBeS des HIBB schafft die Grundlage für eine Dienstvereinbarung. Insbesondere mit der DV HSMS-Stundenplan konnten wir Regelungen treffen, die Schulleitungen stärker zur Berücksichtigung der Kollegiumsinteressen zwingen und die Obergrenzen bei der Übertragung von Überstunden festschreiben.

Einfordern von Behördenfestlegungen

Der Gesamtpersonalrat hat vielfach erreicht, dass die Behörde Festlegungen trifft, die ähnlich wie Dienstvereinbarungen die Interessen der schulischen Beschäftigten schützen. Eine solche Festlegung betrifft den Vorrang des internen Arbeitsmarkts vor Neueinstellungen. Im Zuge der selbstverantworteten Schule wurde dieser Vorrang an den staatlichen Schulen kaum noch umgesetzt, so dass Kolleginnen und Kollegen immer seltener an andere Schulen wechseln konnten. Die jetzt getroffene Festlegung, Neueinstel-
lungen erst nach Abarbeitung der internen Bewerbungen zuzulassen ist für die bereits Beschäftigten ein großer Erfolg.

Alle Möglichkeiten der Mitbestimmung genutzt

Der Gesamtpersonalrat hat überall dort Mitbestimmungsvorlagen und Beteiligung eingefordert, wo das Personalvertretungsgesetz dies vorsieht. Dabei hat er auch von den Möglichkeiten von Schlichtungsverfahren und Einigungsstellen Gebrauch gemacht. Ein Beispiel dafür ist, dass durch eine Einigungsstelle verbindliche Bedingungen für Schulhausmeister und Betriebsarbeiter geschaffen wurden, unter denen sie Bohrungen in möglicherweise asbestbelastete Wände durchführen.Die Verhandlungen zur Richtlinie „Neues Beurteilungswesen für Lehrkräfte (2014)“ sind ein Beispiel dafür, wie wir die Interessen der Kolleginnen und Kollegen bei einem Behördenvorhaben einbringen konnten.

Was sind die nächsten Aufgaben?

- Inklusion braucht gute Voraussetzungen und Ressourcen!
Wir setzen uns dafür ein, dass die Umsetzung der Inklusion mit fairen Arbeitsbedingen einhergeht, auch zum Wohle der SchülerInnen.
- Ganztag darf nicht Nachtarbeit werden!
Wir wollen die Belange der KollegInnen schützen und jede Form von Arbeit auf Abruf verhindern. Um das sicher zu stellen wollen wir eine Vereinbarung zwischen GPR und BSB anstoßen und auch hier die Chancen des neuen PersVG nutzen.mit innerschulischer
- Erziehung zur Demokratie nur mit innerschulischen Demokratie und Mitbestimmung !
Wir müssen die demokratischen und schulgesetzlich festgelegten Rechte der Lehrerkonferenzen stärken und die Mitbestimmungsmöglichkeiten nutzen, die in der Novelle des PersVG liegen. Dazu wird es in der GEW wie immer kompetente
Schulungen geben.
- Lehrerarbeitszeit braucht kreative Freiräume statt bürokratischer Aufgaben!
Wir wollen eine Begrenzung der Arbeitsbelastung. Die Tätigkeit auf einer vollen Stelle darf die Gesundheit nicht gefährden! Im Jahr vor der Bürgerschaftswahl gehören die Arbeitszeitgestaltung und zeitliche Freiräume wieder oben auf die Tagesordnung.
- Feedbackkultur statt willkürlicher und intransparenter Beurteilung!
Wir schützen als Personalräte unsere KollegInnen vor unfairen Beurteilungen. Das Feedback zwischen Leitungspersonal und MitarbeiterInnen muss auf Augenhöhe stattfinden und von gegenseitiger Wertschätzung geprägt sein.
- Schulentwicklung statt täglich neuer Reformbaustellen!
Wir fordern eine wirkliche Schulentwicklung, die sich an den Erfordernissen und Gegebenheiten vor Ort orientiert. Die lähmenden Reformbaustellen unter dem „Schulfrieden“ brachten zusätzliche Aufgaben, ohne diese mit Lehrerstunden „gegenzufinanzieren“

Aufgaben angehen, GEWählen!

Im Anhang: Flyer und Plakate der GEW zur PR Wahl

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