GEW Hamburg erwartet spannende Debatte über Berufliche Bildung in Europa
Am kommenden Wochenende - vom 29.2. bis zum 1. März - erwartet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft/GEW mehr als 250 Interessierte sowie Bildungsexpertinnen und -experten aus Deutschland und dem europäischen Ausland zur inzwischen ausgebuchten Konferenz im Curiohaus.
„PERSPEKTIVEN EINER BERUFLICHEN BILDUNG FÜR ALLE
- IM EUROPÄISCHEN BILDUNGSRAUM"
Als prominente TeilnehmerInnen werden unter anderem erwartet
Frau Erdsiek-Rave, Ministerin für Bildung und Frauen/Schleswig-Holstein
Martin Rømer, General Secretary, ETUCE Brüssel, Belgien
Ulrich Thöne, GEW-Vorsitzender des Hauptvorstandes
Klaus Bullan, Vorsitzender der GEW Hamburg: "Die zentrale Forderung an die deutsche Berufsbildungspolitik ist, dass endlich ein Ausbildungssystem geschaffen werden muss, das allen Jugendlichen eine hochwertige Ausbildung anbietet - sowohl im dualen System als auch an anderen Lernorten. Dafür müssen auf allen Ebenen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, z.B. hinsichtlich Schulstrukturen, Finanzierung, Lehrer/innenausbildung, Lerninhalten und Lernorganisation."
Die 1½-tägigen Europäische Konferenz zu geeigneten Maßnahmen und Strategien in der beruflichen Bildung in Hamburg ist eine Plenarveranstaltung mit Fachbeiträgen aus unterschiedlichen europäischen Ländern und sechs parallel verlaufenden thematischen Foren. ExpertInnen aus dem europäischen Ausland und aus Deutschland geben Fachbeiträge zu den Themenschwerpunkten der Konferenz. Die Foren werden durch ergänzende Redebeiträge der transnationalen Partner bereichert, die das jeweilige Thema aus länderspezifischer bzw. europäischer Perspektive beleuchten.
Die Schaffung eines europäischen Qualifikationsrahmens (EQF) und der darauf basierenden nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) erfordert den Austausch der europäischen Gewerkschaften.