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sportausschuss

Der Sportausschuss der GEW beschäftigt sich in erster Linie mit allen Schulsport-Themen. Konkret heißt dies, ggf. zeitgemäße Lehrpläne zu fordern und deren Erstellung inhaltlich zu begleiten, Konzepte wie 'Bewegte Schule' zu fördern usw. Außerdem werden aktuelle Schulsport-Themen aufgegriffen, um in allen Schulformen ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand zu unterstützen.

Der Sportausschuss versteht sich nicht in erster Linie als Interessenorgan der Sportlehrerinnen und Sportlehrer, insofern sehen wir uns nicht in Konkurrenz zum Deutschen Sportlehrerverband (DSLV). Wir möchten uns für eine ganzheitliche Pädagogik einsetzen, für fortschrittliche Konzepte in Sachen Bewegung/Spiel/Sport, die im Einklang zu sehen sind mit den sonstigen pädagogischen Schwerpunkten der GEW. Beispiel: In Sachen Berufsschulsport kooperieren Sportausschuss und die Fachgruppen Gewerbe/Handel und fordern die Rücknahme der Gutscheinregelung.

In der Vergangenheit haben wir uns für viele Themen eingesetzt: für mehr und bessere Schwimmzeiten, für alternative Sportspiele, für ein neues Konzept ÇBundesjugendspiele', u.a.m. Der Friedenslauf um die Alster war in den 80er Jahren unsere öffentlichkeitswirksamste Aktion im Jahr.

Zurzeit treten wir mit den Themenschwerpunkten Erhalt der Sportstunden in der Grundschule und Sek I und Berufsschulsport hervor. Wir haben uns in den letzten fünf Jahren vehement dagegen gewehrt, den gesamten Berufsschulsport aus der Berufsschule herauszunehmen (Gutscheinsystem der Hamburger Sportvereine). Und wir wenden uns gegen die Tendenz, neue schulische Inhalte auf Kosten des Schulsports einzuführen (Stichwort: Flexibilisierte Stundentafel).
Wenn nun die Unterrichtszeit der SportlehrerInnen und Sportlehrer mit einem neuen Arbeitszeitmodell drastisch erhöht werden soll, dann werden wir dies zurückweisen, denn die in dem vorgeschlagenen Hamburger Arbeitszeitmodell anvisierten Faktoren sind nicht akzeptabel.

Die Gründung des Runden Tisches Schulsport (1997) und die dort verabschiedete Hamburger Erklärung sprechen für sich. Die aktive Teilnahme an den Mitgliederversammlungen des Hamburger Sportbundes (HSB) ist obligatorisch. Weitere aktuelle Beispiele:
Im März 2000 veranstaltet der GEW-Sportausschuss mit dem Sportinstitut der Uni Hamburg und dem DSLV eine Fachtagung zum Thema Berufsschulsport (im Rahmen der Hamburger Hochschultage). Im April 2000 wird der GEW-Sportausschuss bei einer Anhörung des Ausschusses für Jugend und Sport (der Bürgerschaft Hamburg) seine Sicht zum Thema Schulsport einbringen.


Arbeitsweise

Im Sportausschuss arbeiten 8-12 KollegInnen und Kollegen, die sich sehr über Zuwachs freuen würden!! Es ist auch möglich, nur zu bestimmten Themen informiert und eingeladen zu werden. Zudem freuen wir uns über Hinweise, Kritik und Stellungnahmen zu allen Schulsport-Themen.
Der Sportausschuss wird in unregelmäßigen Abständen einberufen. Feste Vorab-Termine gibt es derzeit nicht.

Kontakt:

Peter Stielert
Bahrenfelder Str. 36, 22765 Hamburg
Tel.: 040-83 98 50 65
mailto: E-Mail-Adresse

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