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| Personalräte-Konferenz am 25. September 2008 400 KollegInnen auf der Personalrätekonferenz! „Die Zeit ist reif“ – so lautete die Überschrift zur gemeinsamen Personalrätekonferenz von GEW und ver.di am 25.9.06 – und 400 KollegInnen bestätigten, dass die Zeit tatsächlich reif ist für deutliche Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen der schulischen Beschäftigten. Die Teilnahmezahl überraschte selbst uns als optimistische Veranstalter: schließlich gibt es in Hamburg nur etwa 430 Schulen. Hans Voss, Vorsitzender des Gesamtpersonalrats, forderte die überfällige Veröffentlichung des Behler-Berichts, warnte aber gleichzeitig vor hohen Erwartungen. Die Verpflichtung der Behler-Kommission zur Ressourcenneutralität lasse befürchten, dass dort keine wirklichen Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen enthalten seien. Alles, was bisher in der Presse zu lesen war, sei definitiv nicht akzeptabel, so etwa Stundenobergrenzen von 28 oder 29 Stunden. Die Forderungen der GEW sind klar: Stundenobergrenzen mindestens wie vor Einführung des Arbeitszeitmodells, Klassengrößen nirgends über 25 SchülerInnen und Berücksichtigung der vielen neu hinzugekommenen Aufgaben. Es folgten Berichte von ErzieherInnen an Sonderschulen, Hausmeistern und Verwaltungsangestellten an den Schulen zu ihren jeweiligen Arbeitsbedingungen. Hier wurde deutlich, dass alle Beschäftigten endlich aufgabengerecht bezahlt werden müssen und jede Privatisierung an den staatlichen Schulen abgelehnt wird. Ebenso deutlich wurde aber auch die Entschlossenheit der KollegInnen, in der kommenden Tarifrunde TV-L 2009 Verbesserungen zu erkämpfen. Der GEW Vorsitzende Klaus Bullan riss in seiner Rede die KollegInnen mit. Er stellte das Thema auf die Agenda, alle KollegInnen über 50 Jahren gesund in den Ruhestand zu bringen und lieferte Zahlen, die zeigten, dass sich sowohl Teilzeitarbeit wie auch Krankheitstage bei den KollegInnen seit Einführung des Arbeitszeitmodells signifikant erhöht haben. Klaus Bullan schlug eine Kampagne der GEW vor, mit dem Ziel, Altersermäßigung, Altersteilzeit und die Absenkung des Pensionsalters für PädagogInnen zu erreichen. Hierzu werden gleichzeitige Personalversammlungen an den Schulen (11.-13.11.) sowie ein demonstrativer Besuch bei der Behörde an einem Vormittag im Spätherbst vorbereitet. Die GEW wird ihre Personalräte und Vertrauensleute dazu in den nächsten Wochen mit detaillierten Informationen versorgen. Diese Vorschläge fanden in der Debatte große Unterstützung und sollen in den Schulen weiter diskutiert werden. Klar ist: Wir werden hier nur Erfolge erzielen, wenn wir gemeinsam aktiv werden. Das gilt auch für die kommende Tarifrunde 2009, in der Angestellte und BeamtInnen solidarisch agieren wollen. Mit diesen Ausblicken endete eine volle, knackige und optimistische gemeinsame Personalrätekonferenz 2008. Die wesentlichen Forderungen wurden in der beiliegenden (und einstimmig angenommenen) Resolution zusammengefasst. Benutzt sie als Grundlage für weitere Diskussionen mit den KollegInnen und zur Vorbereitung von Aktionen!
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| Gesamtpersonalrat – das Wichtigste in Kürze Zeitgleich mit der Wahl der Schulpersonalräte wurde im Dezember 2006 der Gesamtpersonalrat gewählt. Ein solches Gremium hat es im Bereich der Schulbehörde bisher nicht gegeben.
Anschrift: Gesamtpersonalrat für das Personal an staatlichen Schulen Hamburger Str. 37 22083 Hamburg Tel. 040 / 428 63 - 2251 (Sekretariat) Telefax: 040 / 428 63 – 3753 E-Mail: ![]() | GEW-Mitglieder im Gesamtpersonalrat:
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Termine Netz-Gruppen der Schulpersonalräte nach Bezirken
Vorlagen aus der Personalräte-Konferenz aller Schulformen am 20. Juni 2007 im Curiohaus
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